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Arbon: Sonderregel zum Gratisparkieren

Der Arboner Stadtrat bewilligt eine Ausnahme: Geschäfte mit grossen Parkplätzen dürfen ihre Kunden ab sofort eine Stunde gratis parkieren lassen. Ob die neue Regel umgesetzt wird, entscheidet allerdings jedes Geschäft selber.
Annina Flaig
Die Ausnahmeregelung betrifft alle Parkflächen mit mehr als 100 Plätzen (Archivbild: Max Eichenberger)

Die Ausnahmeregelung betrifft alle Parkflächen mit mehr als 100 Plätzen (Archivbild: Max Eichenberger)

Bis jetzt kostete das Parkieren in Arbon ab der 31. Minute – und zwar vor jedem Geschäft, das mehr als 100 Parkplätze zur Verfügung stellt. Ausser bei der Migros: Weil sie im Einkaufszen­trum Rosengarten ein Schrankensystem betreibt, darf sie ihren Kunden eine Stunde Parkierzeit zurückerstatten. So will es das aktuell gültige Parkierreglement. Darüber ärgern sich besonders die Betreiber der Ladengeschäfte in der Novaseta. Deshalb haben sie Mitte Juni beim Stadtrat ein Gesuch eingereicht.

Die Migros war bisher im Vorteil

Laut Peter Wenk, Leiter Abteilung Einwohner und Sicherheit, haben die Geschäfte beim Stadtrat darum gebeten, ebenfalls erst ab der 61. Minute Parkgebühren eintreiben zu müssen. Genau das sieht das neue Reglement, das in Arbon während zwei Jahren erarbeitet wurde, unter anderem vor. Es tritt allerdings erst am 1. Januar 2019 in Kraft. In seiner Sitzung vom Montag hat der Stadtrat nun eine Ausnahmeregelung gestattet, die per sofort in Kraft tritt und für eine Gleichbehandlung aller Geschäfte sorgt. Die neue Regelung betrifft alle Parkierflächen mit mehr als 100 Plätzen. Namentlich sind das die Geschäfte Coop Bau und Hobby, Jumbo Maximo, Lidl und Novaseta. Sie alle müssen nämlich auf Basis des Kantonalen Planungs- und Baugesetzes monetär bewirtschaftet werden.

Auch Gratisparkierer müssen zur Parkuhr

Autofahrer sollten sich allerdings nicht allzu früh aufs Gratisparkieren freuen: Mit der Sonderregelung ermögliche der Stadtrat den Geschäften zwar, ihre Kunden eine Stunde lang gratis parkieren zu lassen. «Ob die Geschäfte das allerdings auch tun und ihre Kassenautomaten entsprechend umprogrammieren, ist jedem Geschäft selbst überlassen», betont Wenk. Die Gebühren kassiert übrigens nicht die Stadt, sondern das jeweilige Ladengeschäft. Weiter weist Wenk darauf hin, dass zu Kontrollzwecken alle Kunden auch künftig die Parkuhren ab der ersten Minute in Gang setzen müssen, ob nun Gebühren anfallen oder nicht.
Annina Flaig annina.flaig@thurgauerzeitung.ch

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