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ARBON: Herausforderungen überstanden

Die Rechnung der Primarschulgemeinde schliesst mit tieferen Kosten als budgetiert. Das nächste Projekt ist der Bau des Doppelkindergartens.
Tanja von Arx
Steff la Cheffe beim Auftritt am Open Air St. Gallen. (Bild: Jonny Schai)

Steff la Cheffe beim Auftritt am Open Air St. Gallen. (Bild: Jonny Schai)

Tanja von Arx

tanja.vonarx@thurgauerzeitung.ch

«2017 war ein dynamisches Jahr mit grossen Herausforderungen», sagt Martin Thalmann, Finanzchef der Primarschulgemeinde Arbon (PSG). «Durch das Engagement und die hohe Professionalität in allen Fachbereichen können wir aber mit einem guten Gefühl darauf zurückschauen.» Am Donnerstag stellte die PSG den Jahresbericht 2017 vor. Ausserdem: Der Baukredit für den Doppelkindergarten an der Thomas-Bornhauser-Strasse ist festgelegt. Sofern das Stimmvolk sein Ja dazu abgibt, soll der Neubau im August 2019 bezugsbereit sein.

Trotz geringerem Steuerertrag schrieb die PSG im vergangenen Jahr schwarze Zahlen. Laut Präsidentin Regina Hiller liegt das vor allem am Beitragsgesetz des Kantons, das der PSG die Arbeit enorm erleichtere. Der fehlende Steuerbetrag beläuft sich auf 757000 Franken beziehungsweise auf fünf Prozent. Einen Ausgleich boten unter anderem die Erträge der obligatorischen Schule, wie etwa Miteinnahmen der Zahnpraxis. Damit weist die PSG für 2017 einen Ertrag von rund 17 Millionen Franken aus.

123000 Franken Minderkosten

Durch den erstmals ganzjährigen Betrieb der Schule Seegarten fielen höhere Lohnkosten an. Unter anderem durch die erhöhten Elternbeiträge sei der Kostendeckungsgrad aber stabil geblieben, sagt Thalmann. Ein weiterer Klotz am Bein stellte die Wertberichtigung des Zwischentrakts Stacherholz mit 572000 Franken dar. Da die Annahme des Baukredits noch offen war, wurde dieser Kostenpunkt zuvor nicht budgetiert. Durch den Verzicht auf einen separaten Urnengang bewegte sich die Legislative aber schlussendlich 34 Prozent unter dem budgetierten Betrag. Alles in allem schliesst die Rechnung mit 123000 Franken tieferen Kosten als budgetiert. «Ein aktives Management hat den Finanz- und Lastenausgleich zur Kompensation des fehlenden Steuerertrags möglich gemacht.» Das Ergebnis beweise das Beherrschen der Finanzprozesse unter sich stark verändernden Rahmenbedingungen wie das hohe Bevölkerungswachstum, sagt Thalmann. «Deshalb ist das für uns ein sehr erfreuliches Ergebnis.»

«Die Region beim Schulhaus Seegarten verzeichnet das grösste Bevölkerungswachstum. Deshalb müssen wir dort Massnahmen ergreifen», sagt Behördenmitglied Raphael Künzler, Ressort Liegenschaften. Die Zahl der Kindergartenkinder steige rasant an, insgesamt würden 258 Kinder die 12 Kindergärten belegen. Die Richtlinie liege bei zwanzig Kindern pro Kindergarten, dementsprechend brauche Arbon 13 Kindergärten, um diesen Vorgaben zu entsprechen. Die Empfehlung der Primarschulbehörde, die dem Volk zur Genehmigung vorgelegt wird, lautet: Der bestehende Kindergarten an der Thomas-Bornhauser-Strasse soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Hinter dem Projekt steht das Architekturbüro Gisel+Partner mit Sitz in Arbon. Es setzte sich im Architekturwettbewerb gegen 15 andere Büros durch und entwarf den Doppelkindergarten Max&Moritz, der zwei symme-trische und gegeneinander versetzte Hälften mit zwischenliegender Garderobe aufweist. Die Holzbaukonstruktion ersetze den alten Kindergarten aus dem Jahr 1946, der starke Altersgebrechen aufweise, sagt Künzler. Das Bewilligungsverfahren sei in Vorbereitung, die Behörden hätten für die Projektierungsphase ein Kostendach von 200000 Franken bestimmt. Der Antrag für den Baukredit beläuft sich auf 2,25 Millionen Franken. Wird dem zugestimmt, soll der Kindergarten nach einem Jahr Bauzeit im August 2019 bezugsbereit sein.

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