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Arbon hält an Fünflibertaxi fest

In der Stadt verkehren in den Randzeiten weiter Rufsammeltaxis für 5 Franken beziehungsweise 2 Franken pro Fahrt als Ergänzung zu Bus und Bahn. Gewisse Stadtparlamentarier hätten sich mehr erhofft.
Markus Schoch
Das Rufsammeltaxi bringt einem in den Randzeiten günstig an den Bahnhof beziehungsweise nach Hause. (Bild: Max Eichenberger)

Das Rufsammeltaxi bringt einem in den Randzeiten günstig an den Bahnhof beziehungsweise nach Hause. (Bild: Max Eichenberger)

Der Stadtrat hat entschieden, am heutigen Angebot grundsätzlich festzuhalten. Betreiberin bleibt die Arboner Taxi GmbH, und auch am Fahrpreis von pauschal fünf Franken ändern sich nichts. Das Rufsammeltaxi steht der Bevölkerung aber künftig nicht mehr im gleichen Umfang zur Verfügung wie heute. Grund ist das bessere Angebot von Bus und Bahn mit dem Fahrplanwechsel im Dezember. Die Stadt rechnet mit Kosten von maximal 15000 Franken pro Jahr.

Die Stadt zahlt die Differenz

Seit 2009 verkehrt das so genannte Fünflibertaxi in Arbon in den Randzeiten als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr. Mit ihm gelangt man von seinem Wohn- oder Arbeitsort zum Bahnhof oder der Bahnhaltestelle Seemoosriet beziehungsweise umgekehrt, wenn kein Bus mehr fährt. Die Differenz zum tatsächlichen Fahrpreis zahlt die Stadt an das Taxiunternehmen. Für Gehbehinderte oder ältere Personen besteht ausserdem rund um die Uhr die Möglichkeit, sich mit dem Taxi vom Bahnhof Arbon zur ehemaligen Bushaltestelle «Schloss» beim Marktplatz in der Altstadt beziehungsweise zurück bringen zu lassen. Die Kosten für eine solche Fahrt belaufen sich auf sieben Franken. Davon bezahlt der Kunde zwei Franken, die Stadt übernimmt fünf Franken.

CVP-Parlamentarier hätten sich mehr erhofft

Nicht alle sind damit zufrieden, dass es mit dem Rufsammeltaxi im Prinzip einfach so weiter geht wie bisher. CVP-Stadtparlamentarier hätten sich einen Ausbau gewünscht als eine Art Ersatz für einen Ortsbus. So dass beispielsweise ältere Menschen tagsüber eine (günstige) Fahrgelegenheit zum Arzt bekommen. «Ich bin überhaupt nicht zufrieden, wie es heute läuft», sagt Luzi Schmid. «Die Stadt müsste alle Taxihalter am Ort an einen Tisch bringen, um eine Lösung zu finden.» Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Voraussichtlich im September wird sich das Parlament mit dem Thema beschäftigen.

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