Arbon

Die Stadt will das Seeufer attraktiver machen: 40 Konzeptvorschläge sind dafür eingereicht worden

Die Stadt will an fünf Standorten am Wasser neue gastronomische Angebote. Von grossem Interesse ist besonders der Hafendamm.

Alessa Sprinz
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Nächsten Sommer sollen neue Angebote mehr Menschen ans Seeufer holen.

Nächsten Sommer sollen neue Angebote mehr Menschen ans Seeufer holen.

Benjamin Manser (8. März 2017)

Ab nächstem Sommer soll das Arboner Seeufer attraktiver sein. Möglich machen will das die Stadt mit mehr Angeboten am See. Mit der Zustimmung des Kantons dürfen jetzt an fünf Standorten Zwischennutzungen eingerichtet werden, sagte Stadtpräsident Dominik Diezi an einem Informationsabend im November. «Wir sind offen für alles», sagte er damals und rief Interessierte dazu auf, Konzepte für eine Nutzung der zur Verfügung stehenden Plätze einzureichen. Die Angebote können für die nächsten vier Jahre bestehen bleiben. So lange sind die Standplätze gesichert. Nach Ablauf dieser Zeit muss alles wieder abgebrochen werden.

Die Frist ist abgelaufen

Bis zum 11. Dezember konnten Interessierte Konzepte einreichen. «Wir haben zahlreiche und spannende Konzeptvorschläge sowie Ideen erhalten», schreibt Markus Rosenberger, Leiter Abteilung Freizeit/Sport/Liegenschaften bei der Stadt Arbon, auf Anfrage. Es seien insgesamt 40 Bewerbungen eingegangen. Rosenberger schreibt:

«Es gibt Bewerber, welche sich für mehr als einen Standort beworben haben.»

Die meisten interessieren sich für den Standort am Hafendamm. Die anderen vier möglichen Orte für Nutzungen befinden sich südöstlich des Jakob-Züllig-Parks, bei der Wetterstation, beim Aussichtspunkt und auf der Wiese vor dem Metropol.

Letzten Freitag hat laut Rosenberger eine erste Sichtung und Beurteilung der eingereichten Dossiers stattgefunden. Es seien bis jetzt noch keine Bewerber aussortiert worden.

Um die Projektideen einzuschätzen, beurteile die Stadt die Konzepte nach vier Kriterien: Eignung der Projektidee für den Standort, die Attraktivität aus Vermieter- und Kundensicht, das äussere Erscheinungsbild sowie die Eignung hinsichtlich Grösse, Schallemission, Besucherfrequenz und der Wirtschaftlichkeit. Über die Feiertage hätten die potenziellen Gastgeber Zeit, allfällige Fragen zu beantworten, schreibt Rosenberger.

«Im Verlaufe des Januars wird in Absprache mit dem Kanton Thurgau eine Entscheidung über die Favorisierung getroffen.»

Im Februar wolle man mit dem jeweiligen Favoriten pro Standort eine Begehung vor Ort machen, um eventuelle Fragen zu klären. Im März werden die Konzepte dem Stadtrat vorgelegt. Er entscheidet. Die Interessenten können danach das Baugesuch einreichen.