Arbon
Die Jahresrechnung 2020 der Primarschulgemeinde schliesst erneut mit einem Ertragsüberschuss

Das positive Rechnungsergebnis der Primarschulgemeinde Arbon von rund 1,14 Millionen Franken hat in erster Linie mit höheren Steuereinnahmen und geringerer Ausgaben aufgrund der Coronapandemie zu tun.

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Die Schülerzahlen nehmen in Arbon weiter zu. Im Herbst 2019 wurde der Grundsteinlegung für den Neubau des Doppelkindergartens gelegt.

Die Schülerzahlen nehmen in Arbon weiter zu. Im Herbst 2019 wurde der Grundsteinlegung für den Neubau des Doppelkindergartens gelegt.

Bild: Donato Caspari
(22. Oktober 2019)

(red) Sorgfalt bei den Ausgaben und eine positive Entwicklung der Erträge bescheren der Primarschulgemeinde Arbon ein erfreuliches Ergebnis: Für das Jahr 2020 resultiert wiederum eine positive Jahresrechnung. Der Ertragsüberschuss beläuft sich auf knapp 1,14 Millionen Franken. Das Eigenkapital beträgt neu 6,2 Millionen Franken.

Die Mehreinnahmen resultieren hauptsächlich aus Steuereinnahmen. So wurden bei den Juristischen Personen die Budgetwerte um 220'000 Franken übertroffen. Bei den Quellensteuern ist mit 370'000 Franken die grösste Abweichung zu verzeichnen. Es ergeben sich Mehreinnahmen aus Fiskalerträgen von rund 590'000 Franken.

Bei den Grundstückgewinnsteuern beläuft sich der Mehrertrag auf rund 290'000 Franken. Dem gegenüber stehen tiefere Beitragsleistungen des Kantons, die sich aus der hohen Steuerkraft von 2019 ergeben. Das Einwohnerwachstum hat sich im Vergleich zu den Vorjahren leicht abgeschwächt.

Veranstaltungen und Lager fielen ins Wasser

Bei den Sachkosten werden Minderausgaben von gut 470'000 Franken ausgewiesen. Nicht getätigte Ausgaben bei den Anschaffungen und tiefere Materialkosten, ebenso wie ausgefallene Schulbusfahrten und nicht durchgeführte Projekttage, Veranstaltungen und Klassenlager infolge der Coronapandemie entlasten das Ergebnis. Die Betriebskosten der Liegenschaften sind ebenfalls tiefer als budgetiert.

Die Behörde der Primarschulgemeinde Arbon ist einstimmig der Meinung, dass ein Teil des Ertragsüberschusses als Vorfinanzierung für einen möglichen Kauf der Liegenschaft an der Römerstrasse 29 verwendet werden soll. Den entsprechenden Bedarf zeigt die Schulraumplanung aufgrund der steigenden Kinderzahlen deutlich auf.

Der Rest des Geldes soll dem zweckfreien Eigenkapital zugewiesen werden, dies nicht zuletzt im Hinblick auf die künftig deutlich tieferen Beitragsleistungen seitens Kanton und die sich daraus ergebende Steuerfusserhöhung.

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