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Romanshorn: Der Schulhausneubau überzeugt die Besucher

Der Ersatzneubau Weitenzelg der Sekundarschule ist am Wochenende offiziell übergeben worden. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit und warfen einen Blick in das neue Gebäude.
Markus Bösch
Interessierte konnten am vergangenen Samstag die neuen Räumlichkeiten anschauen. (Bild: Markus Bösch)

Interessierte konnten am vergangenen Samstag die neuen Räumlichkeiten anschauen. (Bild: Markus Bösch)

1956 ist das alte Sekundarschulhaus Weitenzelg gebaut worden. Und jetzt, 63 Jahre später, kann der Ersatzneubau bezogen werden. Er wurde am Wochenende den Eigentümern und Benutzern offiziell übergeben, gleichzeitig fand ein Tag der offenen Tür statt. Die Bevölkerung machte rege davon Gebrauch, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Sie lobten den gelungenen Bau: «Das neue Schulhaus ist grosszügig gehalten», sagte Ruedi Schönholzer, einer der Besucher. «Mich überzeugen die Logik des Aufbaus in Elementen und die Technik, zum Beispiel hinsichtlich des regelmässigen Luftaustausches in den Schulzimmern.»

Symbolische Übergabe mit einer Torte

Schulpräsident Walo Bohl dankte in seiner Rede dem Souverän für die seinerzeitige Zustimmung für den Neubau. Ausserdem drückte er den Architekten, den Handwerkern, der Künstlerin und dem Lehr- und Schulpersonal seine Anerkennung für die konkrete Umsetzung aus.

Symbolische Übergabe an Schulleiter Markus Villiger und Präsident Walo Bohl. (Bild: PD)

Symbolische Übergabe an Schulleiter Markus Villiger und Präsident Walo Bohl. (Bild: PD)

Die beiden Architekten, Ricardo Bak Gordon und Bernhard Maurer, übergaben den Bau symbolisch mit einer Torte. Bak Gordon ist überzeugt, dass eine Schule immer vom Bestehenden aus gedacht und entwickelt werden soll. «So können Verbindungen geschaffen werden. Wie zum Beispiel der Korridorbereich, der den Innenhof und das Lernatelier umschliesst.» Die nach aussen anschliessenden Räume würden damit effizient erschlossen werden.

Der Architekt, er ist aus Portugal, bedankte sich für die spezielle Namensgebung des Lernateliers und des Innenhofs. Die Sekundarschule entschied sich nämlich, ihn mit den portugiesischen Begriffen «Salão» und «Pátio» in Erinnerung zu behalten und zu ehren. An der Sek Romanshorn-Salmsach wird mit dem «Salão» symbolisch das Lernen ins Zentrum gesetzt, erklärte der Architekt. «Es wurde Kunst am, im und für den Bau ausgelebt», sagte der Moderator Felix Meier, als er die Künstlerin Rachel Lumsden begrüsste. Sie führte im Folgenden ihre Gedanken zum Bau aus.

Die Stimmung ausdrücken

Einerseits sollen das Rautenmuster des Lernraums und die farbigen Keramikfelder miteinander korrespondieren. Andererseits sollen die zwölf «janusköpfigen Fensterladenhalter» in den Kleiderhakenreihen den Schülern ermöglichen, ihre Stimmungen mit dem freundlichen Tagesgesicht oder der schlecht gelaunten Nachtfratze auszudrücken.

Regierungsrätin Monika Knill und der Chef des Amtes für die Volksschule, Beat Brüllmann, freuten sich über den Neubau. «Er wird mithelfen, die Zukunft der Volksschule zu gestalten und zu stemmen», sagte Brüllmann. «Neue Räume ermöglichen neue Lern-, und Sozialformen. Doch gleichwohl wurde nicht alles auf den Kopf gestellt.» Gemäss ihm stellen sich schulische Lernerfolge im Austausch ein, also dank Beziehungen. Brüllmann verwies auf die Premiere des Generationenmusicals, das im Anschluss gezeigt wurde. Es zeige, wie man sich generationenübergreifend begegnen soll.

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