ARBON
Behörde hält ihr Versprechen: Sekundarschulgemeinde senkt Steuern um fünf Prozentpunkte

Das Rechnungsjahr 2020 lief gut für die Sekundarschulgemeinde (SSG) Arbon. Das Eigenkapital erhöhte sich auf rund 3,35 Millionen Franken. Die Schulbehörde erachtet es als verantwortbar, die Steuerzahler zu entlasten.

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Die SSG Arbon senkt den Steuerfuss, obwohl demnächst grössere Investitionen in drei Schulzentren anfallen ‒ darunter auch das Schulzentrum Reben 4.

Die SSG Arbon senkt den Steuerfuss, obwohl demnächst grössere Investitionen in drei Schulzentren anfallen ‒ darunter auch das Schulzentrum Reben 4.

Bild: Enrico Berchtold

(red) Trotz absehbar hohem Finanzbedarf und Ungewissheit darüber, wie sich die Coronapandemie auf die Steuererträge auswirken wird, erachtet es die Sekundarschulbehörde (SSG) Arbon für vertretbar, den Steuerfuss ab 2022 um fünf Prozentpunkte von bisher 42 auf 37 Prozent zu senken. Die Sekundarschulbehörde löst damit ihr Versprechen ein, die 2016 erfolgte Steuerfusserhöhung von vier Prozent sobald finanziell möglich wieder zurückzunehmen.

Die SSG Arbon erzielte im Rechnungsjahr 2020 einen Vorschlag von 1,389 Millionen Franken. Das Eigenkapital erhöhte sich damit auf 3,35 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung der Behörde heisst. Zielgrösse der SSG ist ein Eigenkapital von rund fünf Millionen Franken. Gemäss Finanzplan soll dieser Wert unter Berücksichtigung kommender Investitionen im Jahr 2022 erreicht werden.

SSG investiert in drei Schulzentren

In nächster Zeit stehen in den drei Schulzentren grössere bauliche Investitionen an. Im Reben 25 und im Stacherholz werden zurzeit Zustands- und Instandsetzungsanalysen durchgeführt. Für das Schulzentrum Reben 4 wird eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Zudem werden Investitionen in die Schulqualität und in den Lehrkörper geprüft.