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Apfelskulptur statt Baum im Märwiler Dorfzentrum

Da seine Wurzeln die Wasserleitungen bedrohten, hat die Gemeinde den Baum im Dorfzentrum gefällt und ihn durch eine Skulptur ersetzt.
Viviane Vogel
Freuen sich über den Baum-Ersatz: Gemeinderat Dominik Schegg, Vize-Gemeindepräsidentin Ursula Klaus, Wasserwart Willi Meienberger, Ideengeber Albrik Wiederkehr und Gemeinderat Peter Walder. (Bild: Reto Martin)

Freuen sich über den Baum-Ersatz: Gemeinderat Dominik Schegg, Vize-Gemeindepräsidentin Ursula Klaus, Wasserwart Willi Meienberger, Ideengeber Albrik Wiederkehr und Gemeinderat Peter Walder. (Bild: Reto Martin)

Am Mittwoch wurde die Skulptur eingeweiht, die den gefällten Baum vor dem Dorfbrunnen ersetzt. Die Wurzeln des Baums hatten nämlich die Wasserleitungen erreicht und hätten diese früher oder später beschädigt. Die Gemeinde hatte am vergangenen Adventsmarkt einen Ideen-Wettbewerb durchgeführt.

Der pensionierte Landwirt Albrik Wiederkehr aus Bohl bei Märwil hat ihn mit seiner Idee der Apfelskulptur gewonnen. Aus Weisstanne gefertigt wurde sie vom Holzkünstler Anatol Stäheli. Sogar der Dorfbrunnen wurde gedreht. Laut Gemeinderat Dominik Schegg habe das Ganze um die 20000 Franken gekostet, denn der Platz wurde zusätzlich umgestellt. Der Brunnenanschluss und die Leitungen sind erneuert und der Dorfbrunnen gedreht worden.

Schegg sagt dazu: «Wir wollten den Platz einfach etwas offener und einladender gestalten.» Die Frage, wieso der Apfel ausgewählt wurde, scheint im Thurgau etwas überflüssig. Dennoch sieht Wiederkehr eine spezielle Verbindung zwischen dem Dorf und der Frucht. «Wir waren ja mal so gross mit unserem Most.» In Märwil gab es nämlich die grösste Mosterei im Thurgau. Die Skulptur erinnert also an das bisherige Dorfsymbol und verweist zusätzlich auf die Dorfgeschichte. Im Winter wird der Apfel schneesicher verstaut. Ob, wo und wie der traditionelle Weihnachtsbaum dann aufgestellt wird, muss noch geklärt werden.

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