Angeklagter hatte seine Grossmutter geköpft: Nun steht für den 21-Jährigen der Gerichtstermin in Frauenfeld fest

Am 25. November findet vor dem Bezirksgericht Frauenfeld die Hauptverhandlung gegen einen Beschuldigten statt, dem die Staatsanwaltschaft vorsätzliche Tötung, Störung des Totenfriedens, Freiheitsberaubung und weitere Delikte vorwirft.

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Am 25. November findet in Frauenfled die Verhandlung über den grausligen Fall statt.

Am 25. November findet in Frauenfled die Verhandlung über den grausligen Fall statt.

(Bild: Reto Martin)

(red) Laut Anklageschrift würgte der Angeklagte am 16. Oktober 2018 an seinem Wohnort in Frauenfeld seine Grossmutter bis zur Bewusstlosigkeit und stach ihr mit einem Rüstmesser in die linke Brust, worauf sie verstarb. Wie das Bezirksgericht Frauenfeld in einer Mitteilung schreibt, habe er sie anschliessend enthauptet, habe ihren Kopf in einen Rucksack verstaut und sei damit geflohen. Am Flughafen Zürich wurde er schliesslich verhaftet.

Öffentliche Verhandlung im grossen Gerichtssaal

Die Hauptverhandlung sei vorbehältlich eines formellen Ausschlusses öffentlich, heisst es weiter. Sie finde unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsempfehlungen des Bundes und des Kantons statt. Sofern aufgrund der Platzverhältnisse ein hinreichend grosser physischer Abstand zwischen allen Verhandlungsteilnehmenden gewährleistet werden könne, würden Besucherinnen und Besucher zur Hauptverhandlung zugelassen. Können Abstandsvorschriften nicht eingehalten werden, haben Besucherinnen und Besucher sowie Medienschaffende während der gesamten Anwesenheitsdauer Schutzmasken zu tragen, wobei auch in diesem Fall die Anzahl zugelassener Personen beschränkt sei. Aus organisatorischen Gründen sei eine vorgängige Anmeldung bis spätestens 16. November zwingend.

Personalausweis ist nötig.

Sämtliche Besucherinnen und Besucher hätten sich mittels offiziellem Personalausweis am Verhandlungstag auszuweisen und würden zum Zweck eines Contact-Tracings mit Name und Telefonnummer registriert; diese Registrierung werde nach ungefähr zwei Wochen gelöscht, schreibt das Bezirksgericht Frauenfeld weiter.

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