Andrew Bond singt mit 55 Romanshorner Kindern

Der Kinderliedermacher trat am Samstag mit einem Kinderchor auf. Die Kinder übten die Lieder während mehrerer Wochen in einem Projekt ein.

Markus Bösch
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Andrew Bond mit dem begeisterten Kinderchor. (Bild: Marküs Bösch)

Andrew Bond mit dem begeisterten Kinderchor. (Bild: Marküs Bösch)

Von Anfang an war er da, mit Musik, seinen melodiösen Kinderliedern – und Zürcher Dialekt: Und mittlerweile sind die Lieder von Andrew Bond in so vielen Kinderzimmern präsent, dass am Konzert am Samstag in der evangelischen Kirche fast alle mitsingen konnten.

Hit an Hit

Vor zwanzig Jahren hat Bond seine erste CD «Zimetstern» herausgebracht, und daraus sang er zusammen mit den 55 Kindern das gleichnamige Lied. Weitere seiner Hits folgten, eingeübt hatte es der Projektchor in den Wochen vorher mit Silvia Seipp. Die Lieder behandeln Themen und Fragen, die Kinder beschäftigen: Den «Sunnestrahl» etwa, den sie geniessen und auch teilen sollen, den Schnee, den man zum Schlittenfahren zu dritt braucht und vorher den «Sommer», den sie gern haben und verabschieden mussten.

Die Freude mitzusingen war den Kindern ins Gesicht geschrieben, während Bond neben ihnen am Keyboard spielte und sie vorher mit Gitarre und Witz in seine Geschichten abgeholt hatte.

Dem Komponist und Liedermacher gelang es durchwegs, die jungen und älteren Zuhörerinnen und Zuhörer bei der Stange zu halten, sie mit Bewegungen teilhaben zu lassen – und dies auch an schwierigen, weil weltbewegenden Themen. Wie zum Beispiel beim Lied der Frösche, wo einer die Welt als schlecht und ungerecht empfindet, während der andere ganz einfach und klar nur feststellt, dass es nur die eine Welt für ihn gibt.

Und vielleicht ist es auch jene Grundhaltung in seinem, an diesem Samstag, ersten Lied, die so überzeugend und authentisch wirkt:

«Hebed Sorg zu de Welt und zu eu, demit jede e Zuekunft hät.»

Die Kinder, Eltern und überaus vielen Besucherinnen und Besucher jedenfalls zeigten sich begeistert.