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Amriswiler Stadtratskandidat Richard Hungerbühler: «An niemandem geht Kritik spurlos vorbei»

Am 10. Februar wählen die Stimmberechtigten den Stadtrat Amriswil für die neue Amtsperiode. Die «Thurgauer Zeitung» stellte den Kandidierenden Fragen. Heute antwortet Richard Hungerbühler (FDP/bisher).
Rita Kohn
Richard Hungerbühler von der FDP kandidiert erneut für den Stadtrat. (Bild: Donato Caspari - 31.03.2017)

Richard Hungerbühler von der FDP kandidiert erneut für den Stadtrat. (Bild: Donato Caspari - 31.03.2017)

Richard Hungerbühler, Sie kandidieren für eine weitere Amtsperiode im Stadtrat von Amriswil. Warum?

Unser schönes Amriswil, den gemeinsamen Lebensraum gestalten, im Team Ziele erreichen, die Gesellschaft und ihre Mechanismen im Alltag, die Politik mit ihren verschiedenen Facetten – all das treibt mich seit meiner Jugend und dafür setze ich mich auch mit Herzblut ein.

Welches ist Ihr grösster Pluspunkt, den Sie für dieses Amt in die Waagschale werfen können?


Seit 18 Jahren arbeite ich aktiv und mit grosser Freude und Einsatz in der Politik mit. 14 Jahre davon in der Schulbehörde der jetzigen Volksschulgemeinde (davon sechs Jahre als deren Vize-Präsident) und die letzten vier Jahre im Stadtrat Amriswil. Diese Zeit, die gemachten Erfahrungen und meine beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten als CFO der Stutz AG haben meinen Rucksack so gefüllt, wie er für die verantwortungsvolle Tätigkeit als Stadtrat nötig ist.

Wenn Sie für eine weitere Amtsperiode gewählt werden, worauf müssen Sie verzichten, um das Amt problemlos ausüben zu ­können?

Ich habe mich so organisiert, dass ich Politik, Familie und Beruf gut «unter einen Hut» bringe.

Wie dick ist Ihre Haut, wenn Sie in Ihrem Amt mit Kritik konfrontiert werden?

Wir sind alle nur Menschen und an keinem geht die Kritik spurlos vorbei, auch an mir nicht. Kritik muss jedoch nicht per se negativ sein! Ich habe gelernt, dass jede Kritik etwas Wahres beinhaltet und diesen Punkt gilt es für sich herauszunehmen und das nächste Mal besser zu machen!

Wie schätzen Sie Ihre Teamfähigkeiten ein? Sind Sie eher ein Einzelkämpfer oder ein Teamplayer?

In der Exekutive haben es Einzelkämpfer schwer. Ich bin ein Teamplayer und kann gut zuhören. In den Verhandlungen bin ich hart und konsequent, aber immer sachlich, fair und lösungsorientiert.

In welchem Stadtrat-Ressort würden Sie sich am wohlsten fühlen?

Ich darf seit vier Jahren das Ressort Jugend präsidieren, das mache ich sehr gerne und da fühle ich mich wohl. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den verschiedensten Personen und die vielfältigen Tätigkeiten in diesem Ressort sind spannend und fordern mich immer wieder heraus. – Mein Favorit wären natürlich die Finanzen, aber die sind beim Chef angesiedelt.

Und welches liegt Ihnen am wenigsten?

Wenn es mich braucht, arbeite ich überall mit. Am wenigsten aber das Ressort Umwelt; auf alle Fälle aber nicht wegen der Umwelt und der Natur! Nein, aber diesem Ressort ist unter anderem die Friedhofkommission angesiedelt, und das ist mir etwas zu Nahe am Ende.

Charakterisieren Sie bitte in wenigen Worten Amriswil.

Zentral, lebenswert, mit Potenzial, kulturell weit vorne und mit der besten Schule.

Kurzportrait

Richard Hungerbühler mit Jahrgang 1967 ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Nach seiner Ausbildung zum diplomierten Experten in Rechnungslegung und Controlling arbeitet Richard Hungerbühler im Finanzwesen. Heute ist er CFO bei der Stutz-Bauunternehmung mit Hauptsitz in Hatswil. Seine Freizeit verbringt Richard Hungerbühler am liebsten mit seiner Familie, daneben pflegt er Hobbys wie Lesen, Reisen und Sport. Hungerbühler ist in Amriswil aufgewachsen und der Stadt sehr verbunden.

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