An der Weinfelder Schlaraffia lockt der Exkurs in die Genusswelt

Vom Donnerstag bis Sonntag ist das Dorfzentrum der Gourmetplatz schlechthin. Die Schlaraffia zieht Besucher an, die gerne Neues probieren und sich auf verrückte Kreationen einlassen.

Sabrina Bächi
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Probieren geht über Studieren: Lachs, Fleisch, Wein und viele weitere Köstlichkeiten warten darauf, von den Schlaraffia-Besuchern degustiert zu werden. (Bild: Andrea Stalder)

Probieren geht über Studieren: Lachs, Fleisch, Wein und viele weitere Köstlichkeiten warten darauf, von den Schlaraffia-Besuchern degustiert zu werden. (Bild: Andrea Stalder)

Ein gut gemeinter Ratschlag für Schlaraffia-Neulinge: Nur mit leerem Bauch die Messe besuchen. Denn die Verlockung lauert hinter jeder Ecke. Dass dies wohl das Geheimrezept der Messe ist, lässt sich erahnen, denn bereits kurz nach der Eröffnung um 16 Uhr stehen die Besucher vor dem Eingang an. Eine Stunde später sind die Hallen gut gefüllt.

Innovative Biersorten an der Schlaraffia. (Bild: Andrea Stalder)

Innovative Biersorten an der Schlaraffia. (Bild: Andrea Stalder)

Immer wieder taucht ein Weinstand auf. Ab und zu blitzen aber auch in der Kategorie Getränke spezielle Edelbrände und Liköre auf. Die Stände versuchen nicht nur mit ihren Produkten, sondern auch mit der Präsentation zu überzeugen. Flaschen in einem offenen Gestell aufgereiht hier, eine Flasche Schaumwein mit Blattgold dort.

Kleine, feine Andersartigkeiten

Bei den Esswaren sind die Klassiker Fleisch, Käse und Dipsaucen vorherrschend. Doch wer aufmerksam den Rundgang absolviert, entdeckt immer wieder die kleinen, feinen Andersartigkeiten. Thurgauer Trüffelkäse, gebrannte Kürbiskerne oder Handcreme aus Thurgauer Süssmost.

Die Kreativität kennt auch bei Essig und Öl keine Grenzen. An einem Stand locken die tönernen Gefässe mit kleinem Zapfhahn. «Wollen Sie ein Mandelöl mit Dattelessig versuchen», fragt die Frau hinter dem Stand freundlich. Beratung und Erklärungen zum Produkt gibt es an der Schlaraffia gratis zum Degustierhäppli.

Die Besucher verlassen die Gourmetmesse mit einem vollen Bauch und einem Lächeln.

Regierungsrat Walter Schönholzer bei der Eröffnungsrede der 19. Schlaraffia. (Bild: Mario Testa)

Regierungsrat Walter Schönholzer bei der Eröffnungsrede der 19. Schlaraffia. (Bild: Mario Testa)

An der offiziellen Eröffnung der Messe sagt Regierungsrat Walter Schönholzer vor vielen illustren Gästen: «Der Thurgau nimmt dieses Jahr am Fête des Vignerons teil. Unser Motto ist <Bien plus que pommes> – das passt auch wunderbar zu dieser Messe. Gerade unsere Winzer haben Grossartiges erreicht.»