Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

An der Bundesfeier in Hauptwil wird das Leben mit einem Kartenspiel verglichen

Patriotisch gesinnte Einwohner erlebten auf dem Hauptwiler Weiherdamm nicht nur eine interaktive Bundesfeier, sondern auch eine musikalische Weltpremiere.
Georg Stelzner
Stefan Blaser alias Southbound Steve singt, Festredner Thomas Weingart hört aufmerksam zu.

Stefan Blaser alias Southbound Steve singt, Festredner Thomas Weingart hört aufmerksam zu.

Vieles war wie immer, einiges aber auch nicht. Die Bundesfeier der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus bot den rund 300 Besuchern am Vorabend des 727. Geburtstages der Schweizerischen Eidgenossenschaft eine Überraschung nach der anderen. Als grösste entpuppte sich der Auftritt von Thomas Weingart.

Statt einer Rede ein Potpourri

Der Stadtpräsident von Bischofszell war als Festredner eingeladen. Was er mit Witz und Ironie vortrug, entsprach überhaupt nicht dem gängigen Muster. Kein schulmeisterlicher Nachhilfeunterricht in Geschichte – statt dessen ein «1.-August-Potpurri», in welchem das Leben mit dem Jassen verglichen wurde. Weingart lud das Publikum ein, eine Karte zu ziehen, und lieferte dann augenzwinkernd die entsprechende Interpretation.

Pures Glück, in der Schweiz leben zu können

«Wir Schweizer haben von Geburt an gute Karten», konstatierte Weingart. Alle würden irgendwann davon profitieren. Dies mache das Wesen der Schweiz aus. Zu oft würden wir jedoch vergessen, welch Riesenglück es ist, hier leben zu können. Vieles werde als Selbstverständlichkeit empfunden. Weingart riet, dem Glück Sorge zu tragen und sich auch mal mit etwas weniger zu begnügen.

Musikalische Hommage an den Thurgau

Stefan Blaser war es vorbehalten, der Heimat auf musikalische Weise die Reverenz zu erweisen. Als Southband Steve trug er den selber komponierten und getexteten Song «Thurgau Anthem» erstmals in der Öffentlichkeit vor. Ein Alphornbläser-Quartett namens «Hochstammecho» sorgte dafür, dass auch das Bedürfnis nach traditioneller Umrahmung befriedigt wurde.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.