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Amriswiler Unterhosen zeigen sich an der Olma mit kecken Sprüchen

Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres mit "De Leu isch los" will die ISA Sallmann AG in diesem Jahr mit einer ganzen Reihe von speziellen Wäschestücken an der Messe brillieren.
Rita Kohn
Martina Sallmann, Simona Kägi und Ariane Angst präsentieren einen Teil der neuen Olma-Unterwäsche. (Bild: Reto Martin)

Martina Sallmann, Simona Kägi und Ariane Angst präsentieren einen Teil der neuen Olma-Unterwäsche. (Bild: Reto Martin)

Nicht alle Ideen sind vom Firmenchef Andreas Sallmann durchgewinkt worden – aber neun haben es geschafft und ihren Weg auf Unterwäsche aus dem Hause ISA Sallmann AG gefunden. Entworfen wurde die spezielle Olma-Kollektion von einem jungen Team: Designerin Danica Wucher und ihre Assistentin Ariane Angst sowie die beiden Schnitt-Technikerinnen Simona Kägi und Celina Scheiber stehen hinter den kecken Sprüchen, mit denen die Amriswiler Wäscheherstellerin ihren Olma-Auftritt würzen wird.

Dass es überhaupt zu einer speziellen Olma-Kollektion gekommen ist, geht auf das vergangene Jahr zurück, als der Thurgau Gastkanton war. «Ich stand damals am Olma-Stand», blickt Martina Sallmann, Tochter des Firmenchefs, zurück. Die speziell für diesen Auftritt entworfene Unterwäsche nach dem offiziellen Motto «De Leu isch los» fand damals reissenden Absatz. «Wir mussten während der Olma nachproduzieren», sagt Martina Sallmann mit einem Schmunzeln. Und auch noch Wochen nach der Messe gab es immer wieder Anfragen.

«Ich fand die Anregung gut»

«Meine Tochter ist zu mir gekommen und hat gemeint, wir sollten jedes Jahr eine eigene Olma-Kollektion anbieten», sagt Andreas Sallmann. Er fand die Idee gut und übergab dem jungen Team die Aufgabe, eine Kollektion zu entwerfen. Es durfte etwas frecheres sein, etwas, das auffällt. Ariane Angst denkt an die erste Zeit des Brainstormings im späteren Frühjahr zurück. «Wir wollten mit unseren Sprüchen ein Schmunzeln auf das Gesicht des Publikums zaubern.» Zudem sollte trotz allem die regionale Eigenheit bewahrt werden.

Für alle Ostschweizer Kantone gibt es ein eigenes Olma-Modell. (Bild: Reto Martin)

Für alle Ostschweizer Kantone gibt es ein eigenes Olma-Modell. (Bild: Reto Martin)

Nachdem die Auswahl getroffen war, ging es um die Umsetzung. «Wir haben uns für den Schnitt entschieden, der am meisten gefragt ist und fast allen Menschen passt», erklärt Simona Kägi. Die Wäschestücke wurden produziert und kamen dann vor ein paar Wochen zum Drucker. «Wir haben den Vorteil, dass wir auf ein sehr gutes Netzwerk in der Schweiz zurückgreifen können», sind sich Martina Sallmann, Ariane Angst und Simona Kägi einig. So gab es bei der Umsetzung der Olma-Kollektion keine Schwierigkeiten. Rechtzeitig zur Olma sind die Wäschestücke in einer limitierten Ausgabe bereit.

Ein zeitlich begrenztes Angebot

Selbst wenn die diesjährige Olma-Kollektion an die Erfolgszahlen von 2017 anknüpfen kann, wird es die Wäsche mit den frechen Sprüchen nur während einer kurzen Zeit geben. «Wir haben sie zwar speziell für die Olma konzipiert, aber die Modelle sind in den nächsten Tagen auch über den Online-Handel erhältlich, damit alle die Möglichkeit haben, zu einem Wäschestück zu kommen», sagt Martina Sallmann, betont aber: «Sobald die Kollektion ausverkauft ist, verschwindet sie auch wieder aus dem Handel.»

Es sei nicht vorgesehen, die Modelle nachzuproduzieren.
Bewährt sich das Konzept, soll es auch in Zukunft jeweils eine eigene Olma-Kollektion geben. «Das kann ein ganz spezielles Modell sein oder eine ganze Reihe, wie in diesem Jahr», stellt Martina Sallmann in Aussicht. Eine Vorpräsentation an der Wega hat gezeigt, dass das Interesse gross ist und die Sprüche eher für Schmunzeln als Kopfschütteln sorgen.

Die Sprüche haben alle einen regionalen Bezug. (Bild: Reto Martin)

Die Sprüche haben alle einen regionalen Bezug. (Bild: Reto Martin)

In sechster Generation

Gegründet wurde das Textilunternehmen ISA Sallmann AG 1849 vom gebürtigen Sachsen Joseph Sallmann, der im Zuge einer Revolution nach Amriswil geflüchtet ist. Seit 1990 leitet Andreas Sallmann den Familienbetrieb in sechster Generation. Trotz schwieriger Wettbewerbsbedingungen produziert die Firma noch heute weitgehend in der Schweiz. Der Firmensitz befindet sich nach wie vor in Amriswil. Immer wieder hat die Firma durch Sonder-Kollektionen für Aufmerksamkeit gesorgt. So gab es unter anderem bereits zwei Kollektionen nach Kunstwerken.

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