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Amriswiler Senioren im Fussballfieber

Das Alters- und Pflegeheim bietet ein Public Viewing zur Fussballweltmeisterschaft an. Zudem ist das Foyer mottogerecht hergerichtet.
Rita Kohn
Bewohner Toni Löhrer, Anton Suter und Harald Jones kämpfen zusammen mit Heimleiter Doinique Nobel und Aktivierungstherapeutin Christine Dolder am Töggeli-Kasten. (Bild: Rita Kohn)

Bewohner Toni Löhrer, Anton Suter und Harald Jones kämpfen zusammen mit Heimleiter Doinique Nobel und Aktivierungstherapeutin Christine Dolder am Töggeli-Kasten. (Bild: Rita Kohn)

Für Harald Jones ist klar: «Brasilien wird Weltmeister.» Damit ist Toni Löhrer nicht einverstanden: «Weltmeister wird Portugal, und die Kroaten werden zweite.» Einig sind sich die Fussballfans aber darin, dass es eine grossartige Sache sei, wie das Alters- und Pflegezentrum Amriswil mit dem Thema Fussballweltmeisterschaft umgehe. Zusammen mit zahlreichen anderen Bewohnerinnen und Bewohnern sehen sich die Harold Jones und Toni Löhrer das Spiel Uruguay gegen Ägypten auf der Grossleinwand im Saal an. «Das ist etwas anderes als auf dem Fernseher», sagt Toni Löhrer. Er werde sich alle Spiele im Saal ansehen, die gezeigt werden. «Wenn schon eine Leinwand eingerichtet ist, ist das doch klar», sagt auch Harold Jones, der im England-Shirt zum Ausdruck bringt, für wen sein Herz schlägt. «Eigentlich bin ich ja ganz für Wales, aber die spielen nicht mit», sagt er mit leisem Bedauern. Deshalb drücke er England die Daumen. Und natürlich der Schweiz. Diese wird, so sind sich Toni Löhrer und Harold Jones einig, das Viertelfinal erreichen. «Wir haben momentan eine starke Mannschaft», betont Jones.

Alle zwei Jahre spielt Fussball eine Rolle

Das APZ-Foyer ist mit Fussballartikeln und einem «Töggelikasten» geschmückt. «Manche Leute vom Mittagstisch nutzen den ganz gerne», sagt Heimleiter Dominique Nobel. Er hat das Foyer zusammen mit dem Koch Jan Siegwart ganz nach dem Motto «Fussball» geschmückt. Das würden sie alle zwei Jahre machen. «Immer, wenn Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft ist.» Denn viele der Bewohnerinnen und Bewohner seien Fussballfans und würden es geniessen, wenn ein wenig von der Euphorie auch ins Heim überschwappt. Tatsächlich sitzen an diesem Freitagnachmittag im Saal nicht nur zahlreiche Männer, fast ebenso viele Frauen haben den Weg vor die Grossleinwand gefunden. Sie lassen sich von den Szenen auf dem Bildschirm mitreissen und finden schnell ihren persönlichen Favoriten. Gespannt sind die Meisten allerdings auf Spiele wie Portugal-Spanien oder natürlich die Spiele der Schweizer. Letztere werden alle auf der Grossleinwand gezeigt, auch wenn sie abends um 20 Uhr stattfinden. «Sonst beschränken wir uns in der Vorrunde vor allem auf einige Nachmittagsspiele», sagt Dominique Nobel. Abend würden viele im Zimmer selber oder auf dem grossen Schirm in den einzelnen Wohngruppen die Spiele mitverfolgen. «Wenn aber der Wunsch da ist, werden wir natürlich auch Abend-Spiele im Saal zeigen», versichert der Heimleiter mit einem Schmunzeln.

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