Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Amriswiler Organist greift zum Dirigentenstab

In der katholischen Kirche gaben das Orchester «Concerto Instrumentale Thurgau» und dem Kammerchor «Cappella Vocale Ostschweiz» barocke Töne zum Besten.
Barbara Hettich
Orchster und Chor boten dem Publikum ein barockes Konzert. (Bild: Barbara Hettich)

Orchster und Chor boten dem Publikum ein barockes Konzert. (Bild: Barbara Hettich)

Für einmal sass Kantor Thomas Haubrich nicht hinter der Orgel, sondern stand am Dirigentenpult. Mit dem Orchester «Concerto Instrumentale Thurgau» und dem Kammerchor «Cappella Vocale Ostschweiz» hatte er für das festliche Neujahrskonzert in der katholischen Kirche in Amriswil das «Magnificat» von Philip Emmanuel Bach und das «Gloria» von Antonio Vivaldi einstudiert.

Zwei geistliche Werke mit anspruchsvollem Chorgesang, das die Sängerinnen und Sänger von «Capella Vocale Ostschweiz» mit Leichtigkeit meisterten. Der Chor wurde 2006 gegründet, die Laiensängerinnen- und sänger verfügen mehrheitlich über musikalische Erfahrungen im solistischen Vortrag oder Opernchöre, was von Anbeginn nicht zu überhören war.

Bläser und Geigen spielten die Hauptrolle

Barocke Musik mit wunderbaren Melodien, mit viel Gefühl und grossem Können vorgetragen bekam das leider nicht sehr zahlreich erschienene Publikum zu hören. Das Konzert zeigte eindrücklich auf, wie unterschiedlich die beiden Komponisten die Instrumente besetzten. Während bei Bachs «Magnificat» die Bläser eine tragende Rolle spielten, übernahmen bei Vivaldis «Gloria» die Geigen den Hauptpart.

Für das Konzert war es Thomas Haubrich zudem gelungen, vier aussergewöhnliche Solisten zu engagieren. Isabel Cangelosi Lalinde (Sopran) hatte bereits beim Silvesterkonzert brilliert. Mit Susanne Gritschneder (Alt), Marc Haag (Tenor) und Clemens Morgenthaler (Bassbariton) standen drei weitere Profisänger im Einsatz.

Wunderschön auf einander abgestimmt und Hühnerhaut-erzeugend präsentierten die beiden Sängerinnen das Duett in Bachs viertem Satz. Ebenfalls ergreifend, als im sechsten Satz Alt- auf Tenorstimme traf.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.