Amriswil
«Vorfreude noch grösser»: Nachdem der Ferienpass letztes Jahr nicht stattfand, sehnt sich nicht nur das OK der abwechslungsreichen Ferienwoche herbei

Die Anmeldefrist für den diesjährigen Amriswiler Ferienpass läuft noch bis Samstag. Trotz pandemiebedingter Unsicherheiten haben die Organisatorinnen das Angebot auf die Beine gestellt. Nun können sich die Schülerinnen und Schüler auf 74 unterschiedliche Kurse freuen.

Diego Müggler
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Das Pony-Reiten ist stets ein sehr gut besuchter Kurs des Ferienpass Amriswil.

Das Pony-Reiten ist stets ein sehr gut besuchter Kurs des Ferienpass Amriswil.

Symbolbild: Stefan Kaiser (zz)/Zuger Zeitung

Mit 15 neuen und weiteren 59 Kursen will das Ferienpass-Team Amriswil den Schülerinnen und Schülern der Region eine spassige erste Sommerferienwoche bereiten. Für die Kurse können sich die Sechs- bis 15-Jährigen der Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri noch bis am Samstag, 12. Juni, über die Website anmelden.

Mit Mut die Planung begonnen

Die Vorfreude auf die geplante Durchführung im Sommer ist beim Organisationsteam gross: «Es freut uns, dass wir den Kindern und Jugendlichen nach einem harten Jahr etwas bieten können», sagt Jacqueline Meier, Präsidentin des Ferienpass-Team Amriswil. Die pandemiebedingte Absage im letzten Jahr sei besonders schmerzhaft gewesen. Die zweifache Mutter fährt fort:

Präsidentin des Ferienpass Amriswil: Jacqueline Meier.

Präsidentin des Ferienpass Amriswil: Jacqueline Meier.

Bild: PD
«Doch nun ist die Vorfreude auf den Ferienpass noch grösser.»

Auch von Eltern, Kursleitenden und Lehrpersonen habe das Team viele positive Rückmeldungen erhalten, sagt Meier. «Viele fanden es mutig, dass wir trotz der Einschränkungen mit der Planung im März begonnen haben.»

Damit hat das Ferienpass-Team zwei Monate später als gewöhnlich mit der Vorbereitung begonnen. Die Präsidentin sagt:

«Es gab viele Unsicherheiten, wir mussten stets flexibel bleiben – auch jetzt noch.»

So verfolge das Team fortlaufend die Massnahmen des Bundes und passen dem entsprechend das Schutzkonzept an. «Noch nie in den vergangenen Monaten haben wir die Entwicklung so positiv gesehen wie jetzt», sagt Meier.

Weniger Kurse als in den letzten Jahren

Diese Sommerferien gibt es knapp 950 Kursplätze zu besetzen. Das sind knapp 200 Plätze weniger, als im vergangenen Jahr geplant war. Auch die Anzahl Kurse ist anteilmässig ähnlich zurückgegangen. Hauptgrund dafür ist, dass das Ferienpass-Team dieses Jahr keine weiteren Kurse angeworben hat.

«Wir fanden, die 15 Kurse, welche bereits im letzten Jahr neu dabei gewesen wären, bringen genügend Abwechslung in den Ferienpass», sagt Präsidentin Jacqueline Meier. Da aber jedes Jahr einzelne Kurse wieder wegfallen, kam es dieses Jahr zu einem leichten Rücklauf.

Meier ist gespannt auf die Anzahl Anmeldungen, die im Verlauf der Woche eintreffen. Denn neben der Variable Corona gibt es dieses Jahr eine weitere Veränderung: Das Ferienpass-Team hat dieses Jahr lediglich einen Flyer in den Primarschulen verteilt. Früher gab es für alle Kinder eine ganze Broschüre mit allen Kursen drin.

Die Teilnehmenden müssen für die Anmeldung sowieso auf die Website, sagt Meier.

«Dann ist der Mehraufwand minim, sich auch online über die Kurse zu informieren.»

So könne der Ferienpass Druckkosten sparen und im Gleichen einen Beitrag an die Umwelt leisten.

Hinweis: Kinder und Jugendliche der Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri können sich bis Samstag, 12. Juni, über die Website für den Ferienpass anmelden.