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Ammoniakwolke über der Rosenstadt

Der Regionale Führungsstab Bischofszell und Umgebung führte diese Woche eine zweitägige Ernstfallübung durch.
Georg Stelzner
Im Kommandoposten: Matthias Kliebenschädel, verantwortlich für die Führungsunterstützung, schaut Adjutant Franco Capelli und Stadtrat Bruno Niedermann über die Schulter. (Bild: Georg Stelzner)

Im Kommandoposten: Matthias Kliebenschädel, verantwortlich für die Führungsunterstützung, schaut Adjutant Franco Capelli und Stadtrat Bruno Niedermann über die Schulter. (Bild: Georg Stelzner)

Es gibt gemütlichere Orte als den unterirdischen Kommandoposten beim Feuerwehrdepot Bitzi in Bischofszell. Grau ist die vorherrschende Farbe, die Zugangstüren aus Beton sind auffallend dick und die Beleuchtung besteht aus künstlichem Licht.

Unter solchen Bedingungen arbeiten jene Personen, die dem Regionalen Führungsstab (RFS) angehören. Er ist für die Stadt Bischofszell, die Gemeinden Hauptwil-Gottshaus, Hohentannen und Zihlschlacht- Sitterdorf sowie für einen Teil der Gemeinde Kradolf-Schönenberg zuständig.

Aufgabenfeld wird breiter

Diese Woche stand eine zweitägige Ernstfallübung auf dem Programm. Für Alltagsereignisse werden die Blaulichtorganisationen aufgeboten. Nimmt ein Ereignis jedoch Dimensionen an, welche die Kapazitäten, Kompetenzen und Mittel dieser Einsatzkräfte übersteigen, dann schlägt die Stunde des RFS.

Neben den grossen Naturereignissen haben in den letzten Jahren auch Phänomene wie Terrorismus, Stromausfall und Flüchtlingswelle an Bedeutung gewonnen. Auch darauf muss der RFS vorbereitet sein.

Der RFS sammelt alle relevanten Informationen, führt eine Problemerfassung durch und koordiniert die Massnahmen. Letztmals war das im Juni 2015 der Fall, als ein Unwetter in Kradolf-Schönenberg enorme Schäden anrichtete.

Einsatzleiter zieht positive Bilanz

Einmal pro Jahr wird das korrekte Vorgehen bei einem spezifischen Ernstfall geprobt. Beteiligt sind neben dem Kernstab des RFS einzelne Mitglieder der Feuerwehr, der Sanität, des Zivilschutzschutzes und der Polizei sowie Vertreter der Behörden und der Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell.

Heuer lautete die Übungsannahme: Ammoniakaustritt auf dem Firmenareal der Bischofszell Nahrungsmittel AG. Einsatzleiter Hanspeter Wüthrich zeigte sich am Ende mit dem Verlauf der Übung zufrieden: «Die Zusammenarbeit innerhalb des Stabes und die Visualisierungen waren sehr gut.»

Gute Noten gab Wüthrich auch Marcel Weibel für die Organisation der Übung. Schwachstellen ortete Wüthrich beim Meldefluss der Informationen und im Fachgebiet Einsatz, wo noch Feinabstimmungen erforderlich seien. «Wir werden diese Punkte in die nächste Übung aufnehmen», kündigt Wüthrich an.

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