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Amliker feiern den Herbst in einer Zeltstadt

Am Samstag und Sonntag feierte das Herbstfest beim Restaurant Friedberg seine Wiedergeburt.
Monika Wick
Wein gab es am Amliker Herbstfest ebenfalls zu degustieren. (Bild: Monika Wick)

Wein gab es am Amliker Herbstfest ebenfalls zu degustieren. (Bild: Monika Wick)

«Am Morgen gehen sie zum Einkaufen in die Migros, essen zu Mittag und besuchen dann die Märkte», sagt Marlies Enz von Enz Trockenfrüchte. Die Frau aus Siegerhausen betreibt mit ihrem Mann Hansueli einen Stand am Herbstfest in Amlikon und scheint das Verhalten von Marktbesuchern zu kennen.

Tatsächlich ist es am Samstag kurz nach dem Mittag relativ ruhig am Fest. Dennoch treffen immer wieder Besucher in der eigens für das Fest aufgebauten Zeltstadt beim Restaurant Friedberg ein. Sie schlendern durch die mit viel Liebe zum Detail dekorierten Marktstände und bewundern die vielfältigen Auslagen.

Dabei bleibt auch mal Zeit für ein Schwätzchen. Das ist auch das, was Marlies und Hansueli Enz schätzen. «Kleine Märkte gefallen uns sehr gut. Sie sind viel persönlicher», sagen sie. Ins gleiche Horn stösst Claudia Nagel. Die Frau aus Hugelshofen verkauft handgemachte Dekorationsgegenstände aus Ton. «Mir gefällt die gemütliche Atmosphäre hier», sagt sie.

Eltern, Lehrer und Schüler bastelten gemeinsam

Mit Wachstüchern, Vogelfutter und Anzündwürfeln präsentiert sich der Stand der Primarschule Amlikon-Holzhäusern besonders farbenfroh. Schüler, Eltern und Lehrer bastelten für den Stand am Herbstfest. Der Erlös der Verkäufe fliesst in die Kasse für das Skilager.

Wie viel Geld in die Kasse des Herbstfestes fliesst interessiert Organisator Max Zahnd: «Ohne Verlust herauszukommen ist immer eine grosse Herausforderung.» Das Finanzielle war mitunter ein Grund, weshalb das Herbstfest im vergangenen Jahr eigentlich seine Dernière feierte. «Wegen der grossen Nachfrage haben wir entschlossen, es noch einmal zu organisieren», sagt Zahnd.

Um die Unkosten zu decken, verlangen die Veranstalter für das Unterhaltungsprogramm am Abend erstmals ein kleines Eintrittsgeld. Ob das Fest im kommenden Jahr eine Fortsetzung findet, vermag Max Zahnd noch nicht zu sagen: «Die Chance besteht jedenfalls.»

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