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Am Tag der Arbeit zeigten die Imker der Region Kreuzlingen auch ihre fleissigen Bienen

Am 1. Mai führten Ernst Fuchs aus Hattenhausen und andere Imker der Region durch ihre Bienenhäuser und informierten über das spannende Hobby.
Manuela Olgiati
Ernst Fuchs erklärt Familie Nikolic das Bienenhaus. (Bild: Manuela Olgiati)

Ernst Fuchs erklärt Familie Nikolic das Bienenhaus. (Bild: Manuela Olgiati)

Flugwetter über dem Löwenzahn, der Linde und den Kirschblüten. Im «Schwoobeholz» blühen bald Ackerbohnen. Sie locken die Bienen mit ihrem Nektar. Normalerweise haben die Völker sechs Wochen Zeit, um sich für die Bluescht aufzubauen. Bald ernten die Imker den Honig. Die rechte Zeit für den Imkerverein Thurgauisches Seetal zum Tag der offenen Bienenhäuser einzuladen. In Tägerwilen, Münsterlingen, Ermatingen und bei Ernst und Isabelle Fuchs in Hattenhausen nehmen Interessierte diese Gelegenheit wahr.

Bienen bauen ihre Waben

Ernst Fuchs entfernt die Abdeckungen der Bienenkästen. Durch die Glasscheibe sieht man ins Innere des Stockes. Hunderte Bienen krabbeln auf den Waben. In den Zellen glänzt es. Fuchs erklärt, wie die Bienen ihre Waben bauen. «An manchen Tagen schütze ich mein Gesicht mit dem Imkerschleier vor Stichen.»

Dieser Besuch ist aber ungefährlich. Die Kinder von Familie Nikolic dürfen ganz nahe heran, sie steigen auf die Leiter und hören das leise Summen. Bei warmen Temperaturen fliegen Tausende Bienen aus. 27 Bienenvölker hält Hobbyimker Ernst Fuchs. Schon der Vater des Elektrikers sorgte für Ordnung im Bienenhaus. Er kennt den Lebenskreislauf. Die Drohnen, die männlichen Bienen, können nicht stechen. Ihre Aufgabe ist die Fortpflanzung. Die Königin verrät sich durch ihre Grösse. Im Frühling kann sie bis zu 2000 Eier am Tag legen. Sie wird umsorgt von den Arbeitsbienen. Mit dem Schwänzeltanz signalisieren Arbeiterinnen die besten Futterquellen fürs Volk.

Milben und Viren

sind die Feinde Ein Besucher will mehr über Krankheiten wissen. Die meisten Verluste gehen auf das Konto der Milbe und der Viren, die sie mitbringe, sagt Fuchs. Am Infostand können die Besucher Honig kaufen und am Wettbewerb teilnehmen. Stärkung gibt es in der Festwirtschaft im Wald.
Manuela Olgiati kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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