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50 Musikvereine und zahlreiche Zuhörer: Am Thurgauer Kantonal-Musikfest jubeln nicht nur die Sieger

Mehr als 50 Musikvereine mit über 2000 Mitgliedern wetteiferten am Wochenende am 25. Thurgauer Kantonal-Musikfest um Punkte und Ränge bei Konzert- und Parademusik. Anders als in grösseren Kantonen sind alle Thurgauer Blasmusikvereine verpflichtet, alle fünf Jahre am «Kantonalen» teilzunehmen.
Erwin Schönenberger
50 Bilder

Thurgauer Kantonalmusikfest: Blasmusik bei Kaiserwetter

Natürlich geht es den Vereinen auch beim Kantonalen Musikfest darum, sich möglichst gut zu präsentieren und so von der Jury hohe Punktzahlen zu erreichen. Aber anders als bei vielen sportlichen Wettkämpfen geht es nicht darum, den Gegner zu schlagen. Ja, man fiebert mit den Kameradinnen und Kameraden mit und freut sich, wenn diese gut gespielt haben.

Entsprechend friedlich und fröhlich war die Stimmung am Wochenende in Kradolf-Schönenberg. Und diese positive Stimmung war auch beim Publikum zu spüren, das sich einfach an der guten Blasmusik, die hier geboten wurde, freuen konnte.

Blasmusik regierte den Thurgau

Am Sonntagnachmittag versammelten sich die Vereine zum letzten Höhepunkt, dem Festakt mit Rangverkündigung, im grossen Festzelt. Geprägt von den Fahnen aller teilnehmenden Vereine bot sich dabei ein farbenfrohes Bild. Und doch herrschte einige Spannung, erfuhr man doch erst jetzt, ob es zu einem guten Rang gereicht hat.

Beklatscht wurde schon der Einzug der Fahnen aller teilnehmenden Vereine, und dieser Jubel übertönte teilweise auch die Festansprachen von Kantonalpräsidentin Ruth Gubler, Gemeindepräsident Heinz Keller und Regierungspräsident Jakob Stark. Alle lobten die gute Arbeit des Organisationskomitees und der zahlreichen Helfer, die diesen Grossanlass erst möglich gemacht haben.

Besonders grossen Applaus erntete der einheimische Präsident des Thurgauer Regierungsrates mit seinen träfen Aussagen. Er attestierte den Vereinen, dafür gesorgt zu haben, dass auch bei der Jugend Blasmusik wieder «in» sei. Beeindruckt zeigte er sich von der Farbigkeit des Anlasses und der sichtlichen Kameradschaft unter den Teilnehmern des friedlichen, musikalischen Wettstreits.

Grosser Jubel im Festzelt

Dann ging es zum eigentlichen Höhepunkt des Festaktes, der Rangverkündigung. Zum Auftakt lobte Stefan Roth, Präsident der Musikkommission des Thurgauer Kantonalverbandes, die grossen Leistungen, die die Vereine bei ihren Auftritten vor der Jury gezeigt haben, und wenn die Punktzahlen nicht den Erwartungen entsprochen hätten, müsse man diese relativieren wie bei den Zeugnissen in der Schule. Bei einem Punktemaximum von 100 entsprechen 80 Punkte immerhin noch einer Fünf, also einem «gut».

Und dann konnte gejubelt werden. Allerdings wurden auf der Bühne in jeder Kategorie nur die ersten Ränge bekannt gegeben, und diese durften dann unter grossem Jubel eine Urkunde und einen Pokal entgegennehmen. Die übrigen Vereine finden ihr Resultat auf der offiziellen Rangliste, die im Anschluss erhältlich war oder auch im Internet zu finden ist.

Ein schönes Hobby

Vor dem abschliessenden Festakt zog die Präsidentin des Thurgauer Kantonalmusikverbandes, Ruth Gubler, eine sehr positive Bilanz:

«Es war besonders eindrücklich, die generationenübergreifende Kameradschaft der Musikantinnen und Musikanten zu erleben.»

Besonderes Lob gehöre auch dem Organisationskomitee unter der Leitung von Werner Messmer.

«Sie haben mit diesem Fest gezeigt, dass es dank des grossen Engagement der Bevölkerung möglich ist, ein solch grosses Fest auch in einer kleineren Gemeinde durchzuführen. Ich hoffe, dass das Fest beigetragen hat, die Zukunft der Blasmusikvereine zu sichern und auch die Jugend für dieses schöne Hobby zu begeistern.»

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