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Am Bodensee herrscht erhebliche Hochwassergefahr +++ Fussballplatz steht unter Wasser +++ Thurgauer Gemeinden rüsten sich mit Sandsäcken

Der Rhein und der Regen am Wochenende liessen die Pegelstände auf ein kritisches Level ansteigen. Ein paar Keller und ein Fussballplatz standen bereits unter Wasser. In Steckborn und Gottlieben stehen Sandsäcke bereit, sollte das Wasser noch weiter steigen.
Geraldine Bohne
Der Fussballplatz des AS Calcio Kreuzlingen steht unter Wasser. (Bild: Andrea Stalder)Der Fussballplatz des AS Calcio Kreuzlingen steht unter Wasser. (Bild: Andrea Stalder)
Hochwasser bei der Baustelle an der Stedi Ermatingen. (Bild: Andrea Stalder)Hochwasser bei der Baustelle an der Stedi Ermatingen. (Bild: Andrea Stalder)
Hochwasser bei der Baustelle an der Stedi Ermatingen. (Bild: Andrea Stalder)Hochwasser bei der Baustelle an der Stedi Ermatingen. (Bild: Andrea Stalder)
Hochwasser bei der Baustelle an der Stedi Ermatingen. (Bild: Andrea Stalder)Hochwasser bei der Baustelle an der Stedi Ermatingen. (Bild: Andrea Stalder)
Der Steg in Altnau wurde wegen des Hochwassers gesperrt. (Bild: Martina Eggenberger)Der Steg in Altnau wurde wegen des Hochwassers gesperrt. (Bild: Martina Eggenberger)
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Hochwasser am Bodensee

Der Bodensee ist bis an seine Ränder gefüllt. Das regnerische Wetter und die Schneeschmelze haben die Wasserstände in den vergangenen Tagen, und vor allem am Wochenende, stark ansteigen lassen. In Romanshorn lag der Pegel am Montagmittag bei 396,98 Metern über Meer. Das ist etwa ein halber Meter über dem Mittelwert und liegt damit in der Gefahrenstufe drei. Das heisst, das eine erhebliche Hochwassergefahr am Bodensee besteht.

In der Gemeinde Ermatingen musste unter anderem die Sanierung der Schiffslände Stedi unterbrochen werden, in Kreuzlingen konnten Kinder auf dem Fussballplatz Döbeli baden gehen, so sehr stand dieser unter Wasser.

Paul Keller, Gemeindepräsident von Gottlieben. (Bild: Andrea Stalder)

Paul Keller, Gemeindepräsident von Gottlieben. (Bild: Andrea Stalder)

Gemeinde verteilte Infobriefe an Bürger

«Die Sandsäcke waren schon vor dem Wochenende bereitgestellt», sagt der Gottlieber Gemeindepräsident Paul Keller. Auch Bretter und Backsteine würden in greifbarer Nähe liegen. An der Seestrasse schwappe das Wasser mittlerweile ein wenig über, meint der Präsident.

«Wir hatten aber Glück, das Wasser hat nur in ein paar Keller hineingedrückt.»

Als Vorsichtsmassnahme hat die Gemeinde im Vorfeld Infobriefe an die Bevölkerung verteilt. «Zudem haben wir seit einer Woche die Stände genau beobachtet.» Paul Keller geht davon aus, dass der Pegel nun wieder sinken wird.

Roman Pulfer, Stadtpräsident von Steckborn. (Bild: pd)

Roman Pulfer, Stadtpräsident von Steckborn. (Bild: pd)

In Steckborn sah die Situation ähnlich aus. «Wegen des starken Wellenschlags hat die Stadt bei der Bootsanlegestelle Sandsäcke aufgestellt, damit das Wasser nicht auf den Steg kommt», sagt Stadtpräsident Roman Pulfer.

Zudem war der Werkhof Steckborn auf ein allfälliges Hochwasser eingestellt. «Die Berlinger und Ermatinger trifft es meist aber ein wenig schlimmer als uns.»

Ein See auf dem Fussballplatz

Probleme mit dem Wasser hatte der Fussballclub AS Calcio in Kreuzlingen. Dessen Fussballplatz Döbeli verwandelte sich am Wochenende in einen kleinen See. «An gewissen Stellen stand das Feld bis zu 30 Zentimeter unter Wasser», sagt Daniel Egger, Leiter des Spielbetriebs. «So etwas hatten wir hier noch nie.»

«Gewisse Familien gingen mit ihren Kindern auf dem Fussballplatz gar baden.»

Mithilfe von Gärtnern wird das Wasser wieder abgepumpt, damit der Rasen am Mittwochabend für ein Spiel des Ostschweizer Fussballverbands bereitsteht.

Laut Marco Baumann vom Amt für Umwelt des Kantons Thurgau wird der Pegel in den kommenden sieben Tagen um etwa 20 Zentimeter zurückgehen. Er sieht das Wasser, trotz Gefahrenstufe drei, positiv. «Der Boden und die Grundwasserseen haben das Wasser gebraucht.»

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