Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Altnau plant ein neues Hafenrestaurant

Eingeschossig, relativ nah am Wasser, dezent neben der alten Krone: so stellt sich der Gemeinderat das neue Gasthaus vor. Die Finanzierung ist noch offen.
Marion Theler
Visualisierung des neuen Pavillons am See. (Bild: PD)

Visualisierung des neuen Pavillons am See. (Bild: PD)

Seit 2015 sei man am planen, wie es mit der «Krone» weitergehen soll. All diese Studien, Analysen und Rechnungen kosteten jährlich über 10000 Franken, sagte Gemeindepräsident Hans Feuz an einer Orientierung bezüglich der Änderung des Gestaltungsplan Hafen. Irgendwann müsse man sich entscheiden, was man wolle, sagte Feuz. 2017 legte die Behörde der Bevölkerung drei mögliche Szenarien vor, wie das Kronenareal am Hafen weiterentwickelt werden könnte. Die Mehrheit sprach sich damals für eine Totalsanierung der «Krone» in ein Gästehaus und einen Restaurantneubau auf einem noch zu definierenden Baufeld aus.

Der Wintergarten muss weg

Am Donnerstag präsentierte Feuz gemeinsam mit Heini Forrer von der ERR Raumplaner AG das Referenzobjekt, welches von den kantonalen Stellen an der Vorprüfung genehmigt wurde, vor gut 20 Personen: Ein Bau mit Holzlattenschalung und einer maximalen Gebäudehöhe von 4.5 Metern. Der Bau nehme sich gegenüber der alten Krone dezent zurück und schaffe doch eine «Riesenatmosphäre», schwärmte Forrer. Der Abbruch des jetzigen Wintergartens der «Krone» sei als Kompromiss mit dem Amt für Raumentwicklung und der Denkmalpflege zu verstehen. Ebenfalls die Verbreiterung des Fussweges beziehungsweise der Hafenpromenade.

Dafür habe der Kanton eine leichte Verletzung des Gewässerabstandes in Kauf genommen; der Neubau darf relativ nah ans Wasser. Feuz liess durchblicken, dass das vorliegende Projekt verkleinert worden sei. Geplant sind aber immer noch 80 Innenplätze und bis zu 180 Aussenplätze. Das jetzige Restaurant Krone soll in ein Gästehaus mit sechs Studios und drei Wohnungen umgebaut werden.

Drei Finanzierungsmöglichkeiten zur Diskussion

Die Sanierung der «Krone» koste 2,5 Millionen Franken und werde sich nachher selber tragen. Hans Feuz war an diesem Abend vor allem an Feedback zu den drei Varianten, wie das Restaurant finanziert werden soll, interessiert. Das Referenzprojekt würde 2,8 Millionen Franken kosten. Je ein Bürger fand Gefallen an der Abgabe des Baufeldes im Baurecht und damit wenig finanziellem Risiko, aber auch sehr wenig Einfluss für die Gemeinde beziehungsweise an derjenigen Variante, bei welcher der Gastronom nur die Küche für 460000 Franken selber berappen müsste.

Am meisten Unterstützung gab es aber für die Variante, die scheinbar auch der Behörde am besten passt: Hier würde die Politische Gemeinde die 1,7 Millionen Franken für den Rohbau übernehmen. Ein Altnauer zeigte sich sehr überzeugt, dass man keinen privaten Gastronomen finden werde, der bereit sei, eine gute Million zu investieren. Die meisten Voten fielen aber zuversichtlich aus: Mit dem richtigen Pächter und der passenden Innenarchitektur laufe so ein Restaurant sehr gut. Man verwies auf erfolgreiche Betriebe in Bottighofen, Egnach und Romanshorn oder am deutschen Ufer.

Kredit für die Sanierung ist der erste Schritt

Zuerst müsse man nun einen Entscheid bezüglich «Krone» provozieren, schilderte der Gemeindepräsident das weitere Vorgehen. Der entsprechende Projektierungskredit soll dieses Jahr an einer Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Erst danach könne man ernsthaft einen interessierten Investor suchen. Die Teiländerung des Gestaltungsplans und der Sonderbauvorschriften wird öffentlich aufgelegt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.