Altnau ermöglicht den Ausbau der ausserfamiliären Betreuung

Sowohl die Gemeinde wie auch die Schule haben die Kreditanträge für die Finanzierung der Kinderbetreuungsplätze genehmigt. Es gab keine Opposition.

Kurt Peter
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In der neuen Raiffeisen-Überbauung wird diesen Sommer eine Kita und ein Hort eingerichtet. (Bild: Martina Eggenberger)

In der neuen Raiffeisen-Überbauung wird diesen Sommer eine Kita und ein Hort eingerichtet. (Bild: Martina Eggenberger)

Am Ende war die Sache sowohl bei der Gemeinde wie auch bei der Schule klar: Mit jeweils nur einer Gegenstimme stimmten beide Körperschaften dem Antrag zu, jährlich je 45000 Franken an die Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen und die Finanzierung von Sozialtarifen zu bezahlen. Schulpräsident Harry Lüthi-Gantenbein stellte das Projekt zur Finanzierung der familienergänzenden Kinderbetreuung vor. «Der Wandel der Zeit gibt uns auch Verpflichtungen», meinte er. Familienergänzende Massnahmen seien ein Standortvorteil.

Sozialbereich kostet weniger als budgetiert

63 Stimmberechtigte konnte Gemeindepräsident Hans Feuz am Donnerstagabend im Martinshaus zur Gemeindeversammlung begrüssen. Er präsentierte als erstes Traktandum die Rechnung, die mit einem Ertragsüberschuss von knapp 600000 Franken schloss. «Neben deutlich weniger Ausgaben im Sozialbereich sind höhere Erträge bei den Grundstückgewinnsteuern und Steuererträge früherer Jahre für das Resultat verantwortlich», erklärte Feuz.

Der Gemeinderat beantragte, vom Gewinn 200000 Franken in den Hochwasserschutz Laubacker, 250000 Franken Vorfinanzierung Erneuerungsfonds Gasthaus Krone und 150000 Franken dem Eigenkapital zuzuweisen. Die Anträge und die Rechnung wurden einstimmig genehmigt.

Teure Bachöffnung

Für die Bachöffnung Laubacker als zweite Etappe des Hochwasserschutzes beantragte der Gemeinderat einen Kredit von 980000 Franken. Die zu knappe Kapazität der Eindolung Laubacker und des oben liegenden landwirtschaftlichen Übergangs sei gemäss Gefahrenkarte und Ereignis 1999 Hauptursache für die Überflutung des Siedlungsgebietes von Altnau. «Das Projekt ist mit dem Grundeigentümer abgesprochen, der Kanton beteiligt sich mit 700000 Franken an den Kosten», betonte der Gemeindepräsident. Die Gemeindeversammlung sagte einstimmig Ja zum Kreditantrag.

Ebenso Zustimmung fand das Beitragsreglement Natur- und Kulturobjekte. Ohne Gegenstimme wurde abschliessend die Einbürgerung von Daniëlle, Paul und Niels Bergenhenegouwen durchgewunken.

Schüler bekommen einen neuen Spielplatz

Einstimmig Ja sagte die Versammlung zur Rechnung der Primarschulgemeinde Altnau, die mit einem Ertragsüberschuss von 368000 Franken schliesst. Die Behörde beantragte, vom Gewinn 160000 Franken in die Spezialfinanzierung Schulraumerweiterung einzulegen und 30000 Franken in die Spezialfinanzierung Unterhalt übrige Aussenanlagen zuzuweisen. Knapp 50000 Franken werden als zusätzliche Abschreibungen verwendet und 128000 Franken dem Eigenkapital zugewiesen. Die Stimmberechtigten bewilligten schliesslich auch einen Kredit von 50000 Franken für die Sanierung des Spielplatzes am Kirchweg.

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