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Treffen der Emils in Romanshorn: «Alle zu begrüssen kann ziemlich verwirrend sein»

Emil Sauter aus Kreuzlingen freut sich bereits jetzt auf das Emil-Treffen. Am 12. November findet es statt. Alle Träger des Namens verbringen einen Nachmittag zusammen und gehen am Abend in ein Restaurant.
Annika Wepfer
Organisator Emil Sauter sucht nach neuen Emils. (Bild: Donato Caspari)

Organisator Emil Sauter sucht nach neuen Emils. (Bild: Donato Caspari)

Die beiden prallgefüllten Ordner weisen auf eine lange Geschichte der Emil-Treffen hin. Diese gab es früher regelmässig in Weinfelden. Sie fanden zu dieser Zeit noch in kleinerem Rahmen statt. Vor allem Emils aus Weinfelden trafen dort zusammen. Heute sind es deutlich mehr und sie kommen auch von weiter her.

1997 übernahm Emil Sauter aus Kreuzlingen die Organisation der Emil-Treffen. Nach einem Artikel in der «Thurgauer Zeitung» wurden die Treffen bekannter und immer mehr Emils wurden darauf aufmerksam. «Eines der grössten Probleme war, dass der Name Emil mit der Zeit nicht mehr so modern war und weniger häufig vorkam. Wir hatten an unseren Treffen aber auch schon Leute mit dem Vornamen Emilio und sogar eine Frau namens Emily dabei», erzählt der Organisator.

Junge und Alte zusammen

Das schönste Erlebnis in den vielen Jahren war, als ein neunjähriger Emil anfragte, ob er an eines der Treffen kommen dürfe. «An den Treffen sind vor allem ältere Emils dabei. Darum war die Freude gross, einen so jungen Mann dabei zu haben. Er kam mit seinem Opa und fand es sehr lustig. Heute ist er etwa 21 Jahre alt und kommt jedes Jahr wieder», sagt Sauter.

Im Jahr 2000 machte Sauter eine kurze Pause. In dieser Zeit organisierte der Opa des neunjährigen Emils die Treffen. Vor zwei Jahren übernahm Sauter wieder die Durchführung. Von den 26 Emils aus dem Thurgau und von weiter her, die bei ihm registriert sind, haben sich dieses Jahr schon 14 angemeldet.

Am 12. November, dem Namenstag von Emil, findet das Treffen nun erneut statt. Sie werden zuerst das Locorama in Romanshorn besuchen und danach etwas essen. Die Teilnehmer müssen selber bezahlen. «Die Begrüssungen sind das lustigste am ganzen Abend. Allen Emils Hallo zu sagen kann erstens lange dauern und zweitens ziemlich verwirrend sein», erzählt Sauter zum Schluss und lacht.

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