Adventszeit
Klein aber fein: Der Ermatinger Weihnachtsmarkt trotzt mit regionalen Angeboten der Pandemie

Vier Tage lang freuten sich die Bewohner der Unterseegemeinde über kulinarische, kunsthandwerkliche und musikalische Angebote auf dem Bahnhofsvorplatz.

Margrith Pfister-Kübler
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Schlangenbrot bräteln bei der Pfadi war ein beliebtes Angebot.

Schlangenbrot bräteln bei der Pfadi war ein beliebtes Angebot.

Bild: Margrith Pfister-Kübler

Mit knapp 20 Ständen gehört der Ermatinger Weihnachtsmarkt zu den kleinen seiner Art. «Wir ziehen es durch, halten uns an die BAG-Vorschriften und lassen uns nicht von der Pandemie besiegen», sagt Organisator Ulrich Spreiter am vergangenen Samstag. Vier Tage Weihnachtsmarkt – von Donnerstag bis Sonntag – auf dem Bahnhofsvorplatz in Ermatingen waren heuer möglich, nachdem im Jahr zuvor alles ausgefallen war. Die Besucher – es war rund ein Drittel weniger als üblich – fanden dafür lobende Worte.

Ulrich SpreiterWeihnachtsmarkt-Organisator

Ulrich Spreiter
Weihnachtsmarkt-Organisator

Bild: Margrith Pfister-Kübler

Ulrich Spreiter zieht gern alle Register und verschafft Ermatingen Aufmerksamkeit. «Dieses Jahr haben wir Organisatoren erstmals Sponsoren gesucht. Es ist einfach überwältigend, wie unsere Gewerbetreibenden uns unterstützten. Das ist eine intensive Verpflichtung», berichtet der Organisator und die strahlenden Augen der kleinen und grossen Besucher dankten ihm den Aufwand.

Vor allem die kulinarischen Angebote vom selbstgebrannten Schnaps über Quittenguetzli, Gebäck, Käsespezialitäten, Gulaschsuppen, Risotto oder Glühmix fanden viel Anerkennung. Aber auch das kunsthandwerkliche Schaffen gefiel. Die Kunden zelebrierten Qualitätsbewusstsein beim Entdecken der heimischen Produkte. «Man spürt es, die Leute schätzen die regionalen Angebote. Dieser Weihnachtsmarkt verbindet Menschen», sagte ein junger Marktbesucher.

Bewunderung von den Kleinsten bekam der ungarische Sänger und Gitarrist Robert.

Bewunderung von den Kleinsten bekam der ungarische Sänger und Gitarrist Robert.

Weihnachtliche Gefühle verbreitete der ungarische Sänger und Gitarrist Robert. Die Besucher nehmen die Maskenpflicht gelassen. Was ist besonders cool? Ein Knirps überlegt kurz und sagt: «Schlangenbrot bräteln bei der Pfadi.»

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