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Abwasserverband der Region Romanshorn investiert in saubere Gewässer

Künftig soll weniger verschmutztes Regenwasser in die Aach beziehungsweise den Bodensee fliessen. Dazu baut der Abwasserverband für 3,3 Millionen Franken ein neues Rückhaltebecken.
Markus Schoch
Vertreter der Gemeinden sowie der beteiligten Unternehmen mit einem Spundwand-Element. (Bild: Reto Martin)

Vertreter der Gemeinden sowie der beteiligten Unternehmen mit einem Spundwand-Element. (Bild: Reto Martin)

Es ist das vorläufige Ende eines langen Weges. Vor sechs Jahren liess der Abwasserverband der Region Romanshorn die bau-technische Situation im Einzugsgebiet (Romanshorn, Egnach und Salmsach) von einem darauf spezialisierten Büro analysieren. Dieses kam unter anderem zum Schluss, dass das Kanalnetz lokal überlastet ist und insgesamt zu wenig Speichervolumen zur Verfügung steht. So kommt es allzu häufig vor, dass bei starken Regenfällen verschmutztes Wasser in die Aach beziehungsweise den Bodensee läuft, weil die Abwasserreinigungsanlage an die Grenze stösst und auch die so genannten Regenbecken gefüllt sind, die den ersten Schmutzstoss auffangen.

Kapazität wird verdoppelt

Künftig wird es seltener zu dieser so genannten Entlastung kommen. Der Verband baut auf dem Gelände der Kläranlage in Romanshorn für 3,3 Millionen Franken ein zweites Regenbecken mit einem Fassungsvermögen von 1000 Kubikmetern – verteilt auf zwei Wannen. Das Speichervolumen verdoppelt sich damit. Verbandspräsident Patrik Fink sagte gestern beim Spatenstich:

«Damit sind wir wieder auf dem neuesten Stand der Technik.»

Das Projekt ist zugleich Höhepunkt und Abschluss der Sanierungsmassnahmen, die der Abwasserverband in den letzten Jahren ergriffen hat, um das Entwässerungssystem in den drei Gemeinden zu optimieren. Zuvor wurde unter anderem das Fernwirk- und Leitsystem aller Sonderbauwerke total erneuert. Und der Verband installierte teilweise neue Pumpen. Zudem wird heute das ganze Netz durch ihn bewirtschaftet.

Schwieriger Baugrund

Die Bauarbeiten für das Regenbecken gestalten sich nicht ganz einfach, weil die Bodenverhältnisse schwierig sind. Bis in eine Tiefe von zwölf Metern liegt Seebodenlehm, der wenig Stabilität bietet. Es müssen deshalb Spundwände mit einer Fläche von 2000 Quadratmetern in den Untergrund gerammt werden. Kommt nichts dazwischen, soll das Regenbecken in gut einem Jahr in Betrieb genommen werden.

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