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Abstimmungswiederholung und knapper Entscheid bei der Schulgemeindevers

Christoph Heer
Präsidentin Conny Strässle führt durch die Versammlung mit 36 Anwesenden. (Bild: Christoph Heer)

Präsidentin Conny Strässle führt durch die Versammlung mit 36 Anwesenden. (Bild: Christoph Heer)

Stimme Unterschied, entschieden sich die 36 anwesenden Stimmbürger für einen Antrag der Schulbehörde Lauchetal am Donnerstagabend. Die Abstimmung musste gar zwei Mal durchgeführt werden. Denn der Antrag über die Entnahme von 60000 Franken aus dem Konto «Vorfinanzierung Bauvorhaben» für die Sanierung des roten Sportplatzes beim Schulhaus Wolfikon sorgt ganz kurz für Wirbel.

Zwei Votanten sind der Meinung, dass kein Geld zweckentfremdet werden soll. «Dieses Geld ist reserviert für die Turnhalle», moniert einer von ihnen. In der Tat umfasst das Konto für die Sanierung der Turnhalle aktuell 263000 Franken. «Aber», erhebt Schulpräsidentin Conny Strässle den Mahnfinger, «dieses Projekt ist auf Eis gelegt und zwar so lange, bis das neue Baureglement in Kraft tritt. Erst wenn dies der Fall sein wird, wissen wir, ob wir das Projekt ‹Sanierung Turnhalle Affeltrangen›, verwirklichen können.»

16 zu 16 Stimmen gehen zunächst aus der ersten – etwas unübersichtlichen – Abstimmung hervor. Bei der zweiten Abstimmung sind es 17 Ja- zu 16 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen. Knapper geht es nicht. Also werden 60000 Franken abgezweigt und als einmalige Ausgabe für die Sanierung des roten Platzes beim Schulhaus Wolfikon eingesetzt.

Noch zwei Kredite, diesmal einstimmig

Ansonsten zeigen sich die Stimmbürger der Behörde wohlgesinnt. Keine einzige Gegenstimme erhebt sich zu den weiteren Traktanden. Das Budget der Primarschulgemeinde Lauchetal rechnet im kommenden Jahr mit einem Ertrag von 3192400 Franken, dies bei einem Aufwand von 3317400 Franken. Der daraus resultierende Verlust von 125000 Franken wird vom Eigenkapital getragen. Die Stimmberechtigten belassen zudem den Steuerfuss einstimmig auf den bisherigen 67 Prozent.

Präsidentin Conny Strässle kündigt an, dass sie sich in ihrer letzten Amtsperiode befindet. «Ich werde mich beruflich neu orientieren. Darum werde ich meinen Rücktritt nach 17 Jahren Behördentätigkeit genau planen.» Schon einen Schritt weiter ist Vizepräsidentin Carmen Bartholdi. Sie hat ihren Rücktritt auf die nächste Versammlung hin bekannt gegeben. Das heisst; am 27. Mai 2019, findet eine Ersatzwahl statt.

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