Abstimmung

Stimmbürger von Amlikon-Bissegg bewilligen alle 14 Traktanden

Das Budget 2021 und die Rechnung 2019 stossen bei der Stimmbevölkerung auf grosse Zustimmung. Sie gewähren dem Gemeinderat auch freie Hand, um für 380'000 Franken Sanierungen vorzunehmen.

Mario Testa
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Thomas Ochs, Gemeindepräsident von Amlikon-Bissegg, darf zufrieden sein. Die Stimmbürger bewilligen alle Anträge des Gemeinderats.

Thomas Ochs, Gemeindepräsident von Amlikon-Bissegg, darf zufrieden sein. Die Stimmbürger bewilligen alle Anträge des Gemeinderats.

Bild: Andrea Stalder (Bissegg, 17. November 2020)

Über eine sehr lange Liste von Traktanden hatten die Stimmberechtigten der Gemeinde Amlikon-Bissegg am Sonntag zu befinden. 14 Geschäfte hatte ihnen der Gemeinderat für die Urnenabstimmung vorgelegt. 213 der 970 Stimmberechtigten, also fast 22 Prozent, taten ihre Meinung kund. Die Rechnung 2019, die fast 190'000 Franken im Plus abschliesst, heissen sie bei nur vier Gegenstimmen gut, ebenso die Einlage des Überschusses ins Eigenkapital der Politischen Gemeinde Amlikon-Bissegg, das nun knapp eine Million Franken beträgt.

Ebenfalls grossmehrheitlich gut heisst der Souverän das Budget 2021, wenn auch mit 20 Gegenstimmen. Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 70 Prozent rechnet der Gemeinderat für kommendes Jahr mit einem Überschuss von gut 530'000 Franken. Auch die Rechnung und das Budget der Werkbetriebe heissen die Stimmberechtigten gut.

Reglemente werden angepasst

Des Weiteren befinden sie über die Anpassung des Baureglements, über das Reglement zum Netzanschluss, der Netznutzung und Lieferung der elektrischen Energie. Beide Reglemente werden grossmehrheitlich angenommen, wie auch die beiden Einbürgerungsgesuche von den Familien Wenk und Winkler.

Fünf Sanierungskredite beantragt der Gemeinderat – und alle werden deutlich gutgeheissen. Die Exekutive darf im kommenden Jahr also nach ihrem eigenen Ermessen Strassen für 120'000 Franken, Abwasserrohre und Anlagen für 50'000 Franken sowie Wasserleitungen für 80'000 Franken sanieren. Dazu spricht der Souverän 100'000 Franken für die Sanierung von Leitungen des Elektrizitätswerks gut und 30'000 Franken für eine Erweiterung der Trafostation Kreuz.