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In Weinfelden erzählen Bekanntheiten ihre Lebensgeschichten

Vier Persönlichkeiten plauderten anlässlich der Veranstaltungsreihe «Lebensgeschichten» im Eventraum eiszueis über ihre Erfahrungen. Den Abschluss machte Alt-Gemeindeammann Dieter Meile.
Marielle Heeb
Alt-Gemeindeammann Dieter Meile spricht im Eventraum eiszueis anlässlich der Veranstaltungsreihe «Lebensgeschichten». (Bild: PD)

Alt-Gemeindeammann Dieter Meile spricht im Eventraum eiszueis anlässlich der Veranstaltungsreihe «Lebensgeschichten». (Bild: PD)

Als letzter von vier Weinfelder Persönlichkeiten traute sich Dieter Meile auf den heissen Stuhl im Eventraum eiszueis. Er erzählt am Montagabend seine lange und vielseitige Lebensgeschichte, die im Deutschland des zweiten Weltkriegs beginnt und in der Thurgauer Politik endet.

«Das war jetzt natürlich nur ein Bruchteil des Ganzen», sagt Meile nach dem fast zweistündigen Gespräch. Damit verstärkte er das Gefühl, das die Besucher nach diesem Abend mit nach Hause trugen: Bei den unzähligen Posten und Ämtern, welche der 80-Jährige inne hatte, wurde ihnen beinahe schwindlig.

Flucht aus Deutschland in die Schweiz

In Deutschland während des zweiten Weltkriegs geboren, grüsste Dieter Meile vor Schulbeginn täglich eine Fotografie des Führers mit dem Hitler-Gruss. Seine Familie flüchtete 1944 zurück in die Schweiz. Zu Kriegsende durfte Meile als Primarschüler mit den Kirchenglocken den Frieden einläuten.

«Die Geschichte rührt mich noch heute selbst»

Nach Jahren in unterschiedlichen Positionen im Bildungsbereich widmete sich Meile ganz der Politik. Er sei nie zögerlich gewesen, sagt der ehemalige Gemeindeammann von Weinfelden, und er habe immer gerne diskutiert. «Zur Demokratie gehört die Auseinandersetzung» sagt er und hinterfragt im gleichen Atemzug die Wohlfühl-Politik von heute.

Durchdacht, spontan und verrückt

Alle vier Weinfelder, die anlässlich der neuen Eventreihe Lebensgeschichten im «eiszueis» zu Wort kamen, weckten das Interesse der Zuhörer – mit Lebenseinstellungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Durchdacht, spontan oder mit der Einstellung «je verrückter desto besser» gehen sie ihren Weg und haben damit Erfolg.

Mit scharfen, teils intimen Fragen lockten die Moderatoren Christoph Lanter und Carla Aubry überraschende Geschichten aus den Gästen Philipp Portmann, Valentin Stettle, Jyoti Guptara und Dieter Meile.

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