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Abbrucharbeiten in Weinfelden schreiten schnell voran

An der Thurfeldstrasse wurden die letzten Häuser abgebrochen. Aus Sicherheitsgründen ist die Strasse gesperrt.
Sabrina Bächi

Die Thurfeldstrasse vor und nach dem Abbruch

Die Thurfeldstrasse vor dem Abbruch (Bild: Google)

Anfang Woche standen noch drei von elf Häusern an der Thurfeldstrasse. Nun sind nur noch letzte Überreste der einstigen Siedlung zu sehen. Was bleibt, ist eine grosse Brache. Wie ein grauer Strich in der kahlen Landschaft führt nun die Thurfeldstrasse durch das Abbruchgebiet.

Derzeit ist die Strasse im Gebiet der Thurfeldsiedlung komplett gesperrt. «Aus Sicherheitsgründen», sagt Roger Weber, Leiter Tiefbau der Stadt Weinfelden. Die Baufirma Kibag AG habe das Bauamt kontaktiert und um eine Sperrung des Strassenabschnitts, in dem die Abbrucharbeiten stattfinden, gebeten.

«Normalerweise muss man das auch unter Berücksichtigung der Anwohner abklären. Das ist hier aber nicht mehr der Fall, deshalb haben wir die Sperrung genehmigt», sagt er. Informiert über die Sperrung wurden die Blaulichtorganisationen sowie die Post und die Grünabfuhr. Die Bevölkerung nutze die Strasse zwar sehr oft, sagt Weber, eine Umfahrung ist jedoch gut möglich.

Mehr Platz zum Arbeiten

Die Strassensperrung ist auch auf der Website der Stadt aufgeschaltet. Bis Ende Juli soll diese noch bestehen. Dann sollte der Abbruch beendet sein. Das bestätigt auch die Kibag AG, welche von den Grundeigentümern mit den Abbrucharbeiten betraut wurde.

In der ersten Phase hätten die Abbrucharbeiten stattgefunden, währendem noch Mieter in den Häusern nebenan wohnten. Nun sei das nicht mehr der Fall.

«Es ist auch für die Arbeiter und Lastwagenfahrer angenehmer, dass die Strasse gesperrt ist. Wir haben mehr Platz zum Arbeiten»

Das sagt Gerber. Die Asbestsanierung sei speditiv verlaufen und die Kibag ist zuversichtlich, den gesteckten Zeitrahmen einzuhalten. Ende März sind die letzten Mieter der Thurfeldsiedlung ausgezogen, bestätigt Dominic Meyerhans, Vertreter der Liegenschaftsbesitzerin Meyerhans + Cie AG. Probleme mit den Mietern gab es schliesslich keine mehr, sagt er. «Es hat alles reibungslos funktioniert mit dem Auszug.»

Nun ist die Zeit der Arbeitersiedlung vorbei. Unverwüstlich blüht noch eine einzelne Rose im überwucherten und verwahrlost dreinschauenden Garten. Hintendran eine weite Ackerfläche, keine Häuser, braune Erde mit Spuren der Lastwagen.

Sagt noch nichts über sein neues Projekt: Dominic Meyerhans. (Bild: Mario Testa)

Sagt noch nichts über sein neues Projekt: Dominic Meyerhans. (Bild: Mario Testa)

Wann es nach dem Abbruch weiter geht und Neues entstehen kann, ist schwierig zu sagen. Zunächst muss der Zonenplan durch den Stadtrat in Kraft gesetzt werden. Dann müsse auch noch der Gestaltungsplan angepasst werden, sagt Meyerhans. Dann erst kann er sein geplantes Neubauprojekt lancieren.

Die Grundlagen für dessen Ausgestaltung sei gut, sagt Meyerhans. «Der Raumplaner hat gute Arbeit geleistet. Wie das neue Projekt genau aussieht, kann ich derzeit aber noch nicht sagen.»

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