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Abbruch und Neubau: Chrischona Weinfelden startet Mega-Bauprojekt

Mit einem Architekturwettbewerb hat die Chrischonagemeinde Weinfelden den Sieger für ihr Neubauprojekt ermittelt. Das neue Begegnungszentrum soll transparent und einladend wirken. Das Projekt kostet rund 12 Millionen Franken.
Sabrina Bächi
So sieht das Siegerprojekt «Dora» von Architekt Lukas Imhof für das neue Chrischona-Begegnungszentrum aus. (Bild:PD)

So sieht das Siegerprojekt «Dora» von Architekt Lukas Imhof für das neue Chrischona-Begegnungszentrum aus. (Bild:PD)

Ein Gebäude ist mit 35 Jahren nicht in der Blüte seines Lebens, sondern schon eher renovierungsbedürftig. So ergeht es derzeit dem Begegnungszentrum der Chrischonagemeinde Weinfelden.

Die Gemeinde lancierte eine Machbarkeitsstudie, um herauszufinden, was am bestehenden Gebäude geändert und saniert werden müsste, um den Anforderungen der Gemeinde zu entsprechen. «Unsere Jugendräume platzen aus allen Nähten. Das Foyer wird heute viel mehr als Cafeteria genutzt, diesem Umstand kann es nicht gerecht werden. Zudem kämen hohe Renovationskosten auf uns zu», sagt Roger Baumann, leitender Pastor der Chrischona Weinfelden. Die Machbarkeitsstudie habe denn auch gezeigt, dass sich ein Neubau für die Bedürfnisse lohnen würde.

«Für viele war es nicht einfach, zu verstehen, weshalb wir das Gebäude abbrechen», sagt Martin Brüschweiler, Präsident der Baukommission. Schliesslich habe die Gemeinde jedoch mit nur einer Gegenstimme dem Projekt und somit dem Abbruch zugestimmt.

Geld für den Bau muss gesammelt werden

Da die Chrischona ein Verein ist, liegt es nun an den Mitgliedern, die Gelder für das Projekt zu beschaffen. Auf rund 12 Millionen beziffert Brüschweiler die Kosten für den Abbruch und Neubau. Dies soll mit Spenden, aber auch mit den neuen Wohnungen im künftigen Begegnungszentrum finanziert werden.

So soll der neue Hauptsaal im Begegnungszentrum der Chrischona Weinfelden aussehen. (Bild: PD)

So soll der neue Hauptsaal im Begegnungszentrum der Chrischona Weinfelden aussehen. (Bild: PD)

Mit einem Architekturwettbewerb hat eine Fachpreisjury das Siegerprojekt erkoren, erklärt Werner Keller, der den Wettbewerb organisierte. «Das Schwierigste war, die Aufgaben genau zu definieren», sagt Keller. Denn die Chrischonagemeinde hat genaue Vorstellungen, was sie mit dem neuen Bau repräsentieren will. Transparenz, Offenheit und doch sakral sollte es sein.

Foyer für die Öffentlichkeit

Das Foyer soll für die Öffentlichkeit ebenso zugänglich sein, der Hauptsaal auch für Konzerte dienen. Lukas Imhof hat es geschafft, mit seinem Projekt Dora diese Forderungen zu erfüllen. Die Offenheit und Transparenz erreicht er mit grossen Fenstern.

Im Hauptsaal dient ein Lichtschacht für Helligkeit und sorgt für die sakrale Stimmung. Vorhänge und spezieller Beton sorgen für die geeignete Akustik und grosse Jugendräume mit eigener Dachterrasse schliesslich dafür, dass sich auch die Jungen wohlfühlen.

«Wir haben sehr viele Familien mit Kindern und Jugendlichen, das war uns wichtig», sagt Pastor Roger Baumann. Für die Weinfelder Chrischonagemeinde ist dieses Projekt einen Meilenstein, sagt Baukommissionspräsident Martin Brüschweiler

Saal für 450 Personen

Das neue Begegnungszentrum wird grösser als das jetzige Gebäude. Die derzeitigen Parkfelder werden überbaut, neu gibt es eine Tiefgarage. Die Organisation Tischlein deck Dich soll weiterhin in den Räumlichkeiten Platz finden. Ein Vorplatz lädt zum Verweilen ein, ebenso wie Sitzgelegenheiten im Foyer. Das Gebäude wird im Minergie-P-Standard gebaut. Im Hauptsaal finden bis zu 450 Personen Platz. «Wenn alles gut verläuft, ist Baubeginn im Frühling 2022 und Fertigstellung im Sommer 2023», sagt Martin Brüschweiler. (sba)

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