76'936 Franken jährlich für Thurgau Tourismus: Der Arboner Stadtrat beantragt die Genehmigung beim Parlament

Bei Thurgau Tourismus laufen Entwicklungen zu einer sogenannten Destinationsmanagement-Organisation. Thurgau Tourismus soll unter anderem Aufgaben aus der Gästeinformation übernehmen. Der Stadtrat verspricht sich eine bessere touristische Positionierung.

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Stadtpräsident Dominik Diezi und der Stadtrat befürworten den jährlichen Beitrag an Thurgau Tourismus.

Stadtpräsident Dominik Diezi und der Stadtrat befürworten den jährlichen Beitrag an Thurgau Tourismus.

Donato Caspari

(red) Der Stadtrat beantragt dem Parlament, die neue Leistungsgenehmigung für Thurgau Tourismus zu genehmigen. Konkret geht es um einen jährlichen Beitrag von 76'936 Franken, erstmals gesprochen 2021. Das Geschäft ist an der nächsten Sitzung traktandiert.

Bei Thurgau Tourismus laufen schrittweise Entwicklungen zu einer sogenannten Destinationsmanagement-Organisation, dies vor dem Hintergrund sich erschwerender Marktbedingungen. Bis anhin hatte der Verein Arbon Tourismus, früher Verkehrsverein, diese Aufgaben inne. Allerdings:

«Diese im Thurgau bis anhin faktische touristische Dezentralisierung auf lokale Organisationen erschwert in hohem Masse die Flexibilität auf die sich schnell verändernden Gästebedürfnisse beziehungsweise Entwicklungen in der Tourismusbranche»,

heisst es in der Botschaft.

Im Rahmen des Projektes soll Thurgau Tourismus Aufgaben aus dem Produktmanagement und der Gästeinformation übernehmen sowie die inhaltliche Führung. Spezifische Dienstleistungen und Service-Public-Tätigkeiten würden weiterhin Anbieter vor Ort gewährleisten. In einer zweijährigen Pilotphase soll ein Prototyp realisiert werden.

Stadtrat hofft auf bessere touristische Position

Der Stadtrat verspricht sich eine Effizienz- und Wertschöpfungssteigerung, den Nutzen von brachliegendem touristischem Potenzial, eine bessere touristische Positionierung und eine bessere Customer Journey, ausserdem eine Unterstützung der und eine enge Zusammenarbeit mit den touristischen Leistungsträgern sowie Synergien zu nutzen.