70 neue Arbeitsplätze in Freidorf

Das St. Galler Bauunternehmen A. Müller AG zieht in den Oberthurgau. Gemeinde und Firma feierten am Samstag den Spatenstich für das neue Bürogebäude.

Christof Lampart
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Zufriedene Gesichter: Spatenstich für das neue Bürogebäude. (Bild: Christoph Lampart)

Zufriedene Gesichter: Spatenstich für das neue Bürogebäude. (Bild: Christoph Lampart)

Das St. Galler Bauunternehmen A. Müller AG zieht in den Oberthurgau. Gemeinde und Firma feierten am Samstag den Spatenstich für das neue Bürogebäude. «Es ist immer ein schönes und gutes Zeichen, wenn sich ein bekanntes Unternehmen im Dorf ansiedelt», sagt der Roggwiler Gemeindepräsident Gallus Hasler beim Spatenstich für das neue Bürogebäude der A. Müller AG. Das Bauunternehmen verlegt seinen Sitz von St. Gallen nach Roggwil. Damit ziehen 70 Arbeitsplätze in die Gemeinde Roggwil. Der Hinzug des Bauunternehmens nach Roggwil sei nicht nur für die hiesige Bevölkerung ein Zeichen dafür, dass es vorwärtsgeht, sondern auch für weitere Firmen, die sich nach einem geeigneten Standort umsähen, freut sich Hasler.

Lagerplätze in St. Gallen gekündigt

Nebst dem Gemeindepräsidenten waren CEO Anton Müller, zahlreiche Kadermitglieder der Firma und Architekt Rico Kaufmann beim Spatenstich. «Wir werden ab dem 1. Januar 2019 unsere ganze Belegschaft von Freidorf aus beschäftigen, womit aus einem stadt-sanktgaller ein thurgauisches Unternehmen wird», erklärte Müller beim Spatenstich. Der Entscheid zum Umzug sei gefallen, da die bisherigen Lagerplätze in der Stadt St. Gallen gekündigt worden seien. Einzig ein kleineres Materialmagazin wird sich noch in St. Gallen befinden.

Neben der bestehenden Werkhalle soll nun bis Weihnachten 2018 an der Käsereistrasse 5 in Freidorf ein zweistöckiges, 17 mal 17 Meter grosses Bürogebäude entstehen, komplett aus Holzelementen erbaut. Dessen Konstruktion übernimmt die ebenfalls in Roggwil ansässigen Kaufmann Oberholzer AG.

Gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde

Dass der Umzug nun Tatsache wurde, habe zwar firmenintern ein Umdenken erfordert, doch sei man mit dem Erreichten glücklich, zumal man in Freidorf nicht nur vom Platz her sehr gute Bedingungen vorfinde: «Unser Baugesuch ist von der Gemeindebehörde sehr kompetent und zügig behandelt worden, wofür wir sehr dankbar sind», sagt CEO Müller. Der Spatenstich fand im Zuge des jährlichen Firmenfests statt. In der Werkhalle feierten im Anschluss rund 160 geladene Gäste der Firma.