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6:1 - HC Thurgau setzt im Tessin zur Kür an

Im achten Auswärtsspiel der Saison gelingt dem HC Thurgau der erste Sieg auf fremdem Eis. Beim 6:1 (3:1, 1:0, 2:0) gegen die Ticino Rockets schaffen die Ostschweizer die Differenz schon im Startdrittel.
Matthias Hafen, Biasca
Adam Rundqvist (vorne) war Ausgangspunkt bei Thurgaus Shorthander zum 3:1. Der Treffer kurz vor der ersten Drittelspause war wegweisend. (Bild: Mario Gaccioli, Kloten, 22. September 2018)

Adam Rundqvist (vorne) war Ausgangspunkt bei Thurgaus Shorthander zum 3:1. Der Treffer kurz vor der ersten Drittelspause war wegweisend. (Bild: Mario Gaccioli, Kloten, 22. September 2018)

Als sich Michael Loosli und Eric Arnold in der 28. Minute fast wie zwei Eiskunstläufer bei einem Toeloop in die Arme fielen, war das schon die Kür des HC Thurgau in einem lustvollen Auftritt in Biasca. Das bestens funktionierende Sturmduo hatte im Powerplay zum 4:1 getroffen, indem sich Loosli im Slot herrlich freigelaufen und Arnold hinter dem Tessiner Tor das Auge für den perfekten Pass bewiesen hatte.

Die Thurgauer packten nach der einwöchigen Nationalmannschaftspause von Anfang an ihre Chance auf den ersten Auswärtssieg in dieser Saison, deckten Rockets-Goalie Connor Hughes schon in der Startminute mit mehreren Schüssen ein. Arnolds 1:0 nach 74 Sekunden war der Lohn für das frühe Pressing. Wobei der Puck wohl via Schlittschuh von Sturmpartner Jan Vogel ins Tor glitt.

Jetzt wirbelten die Tessiner wie wild

Dann aber machten die Ticino Rockets ihrem Namen alle Ehre. Sie schlugen ein Tempo an, das den Thurgauern die Aufgabe gewaltig erschwerte. Aus dem Swiss-League-Spiel wurde rein tempomässig zeitweise ein National-League-Abend. Doch den Tessiner Raketen fehlte wie schon so oft in dieser Saison die Sprengkraft. Der Tabellenletzte kam durch den früheren NLA-Spieler Clarence Kparghai zwar zum 1:1-Ausgleich (6.), mehr als den Schnitzer unter den Schonern liess HCT-Goalie Janick Schwendener an diesem Abend aber nicht mehr durch.

Sowieso spielte der HC Thurgau vor knapp 100 Zuschauern und einer Handvoll mitgereister HCT-Fans so abgeklärt, wie man es von einem Playoff-Anwärter erwartet. Cody Wydo, der aufgrund von Kenny Ryans Rekonvaleszenz einmal mehr einziger HCT-Ausländer war, traf in der zwölften Minute nach einer feinen Einzelleistung zum 2:1. Und noch vor der ersten Pause erzielte Melvin Merola im Zusammenspiel mit Adam Rundqvist den wegweisenden Shorthander zum 3:1.

Erster Treffer von Primeau im HCT-Dress

Damit waren die Raketen vom Himmel geholt. Denn ohne Tempo hatten die Tessiner nur noch sich selbst, jedoch keinen Plan, das Spiel noch zu wenden. Im Schlussdrittel erhöhten Rapperswils Leihgabe Josh Primeau (55.) und Fabio Hollenstein (34 Sekunden vor Spielende) auf 6:1. Einmal mehr hat der HC Thurgau gezeigt, dass er den Ausfall diverser Spieler (Kenny Ryan, Patrick Brändli, Joel Moser, Alain Bahar, Yannick Hänggi und Lars Kellenberger) dank seines breiteren Kaders gut verkraften kann.

Ticino Rockets – Thurgau 1:6 (1:3, 0:1, 0:2)

Raiffeisen-Arena, Biasca – 101 Zuschauer – Sr. Ströbel/Fausel, Krotak/Nater.
Tore: 2. Arnold 0:1. 6. Kparghai 1:1. 12. Wydo (Collenberg) 1:2. 18. Merola (Rundqvist/Ausschluss Steinauer!) 1:3. 28. Michael Loosli (Arnold, Wildhaber/Ausschluss Taiana) 1:4. 55. Primeau (Merola) 1:5. 60. (59:26) Hollenstein (El Assaoui/Ausschluss Buchli) 1:6.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen die Ticino Rockets, 2-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Ticino Rockets: Hughes; Fontana, Moor; Pagnamenta, Matewa; Kparghai, Wieszinski; Buchli, Sartori; Haussener, Wetter, Rohrbach; Bionda, Smith, Neuenschwander; Riatsch, Fritsche, Portmann; Spinedi, Demuth, Taiana.
Thurgau: Schwendener; Parati, Seiler; Collenberg, Steinauer; Wildhaber, El Assaoui; Gurtner; Wydo, Rundqvist, Frei; Arnold, Vogel, Michael Loosli; Merola, Hollenstein, Primeau; Janik Loosli, Rattaggi, Zanzi.
Bemerkungen: Thurgau ohne Ryan, Hänggi, Moser, Bahar, Brändli (alle verletzt) und Kellenberger (krank).

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