600 Körbe in einer Nacht in Affeltrangen

Zwei Mannschaften haben 24 Stunden Korbball gespielt. Und damit einen inoffiziellen Rekord aufgestellt.

Christoph Heer
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Märwil gegen Affeltrangen. Am Ende haben die Gastgeber die Nase vorn.

Märwil gegen Affeltrangen. Am Ende haben die Gastgeber die Nase vorn.

(Bild: Andrea Stalder)

Was braucht es eigentlich für ein 24-stündiges Korballturnier zwischen zwei befreundeten Turnvereinen? In erster Linie einen Organisator wie Thomas Fröhlich, der keinen Aufwand scheut. Dann natürlich viele gute Geister, die im Hintergrund wirken. Eine davon ist die nette Dame in der Küche, die jedem Neuankömmling Spaghetti Bolognese und Getränke anbietet. Und bevor es um die 140 Teilnehmer der turnenden Vereine Affeltrangen und Märwil geht, wollen die Sponsoren verdankt werden.

Laut Thomas Fröhlich ein ganz wichtiges Puzzleteil innerhalb der Herausforderung «24-Stunden-Korbball».

«Alle, die wir angefragt haben, waren sofort mit dabei. Das hilft natürlich ungemein, wenn man ein erstes Mal ein solches Projekt auf die Beine stellt»,

sagt der Organisator, Spieler und Schiedsrichter. Fröhlich stand vorgängig in Kontakt mit diversen Gremien – das Corona-Virus lässt grüssen. Nach positivem Bescheid fiel am Samstagmorgen um zehn Uhr der Startschuss zum Korbballmarathon. Der Spass soll im Vordergrund stehen und doch grüsst ab und zu der Ehrgeiz.

Zwei Sieger gehen vom Platz

In der Halle ist es am Samstagabend laut, Stimmung pur, insbesondere dann, wenn das Heimteam einen Korb wirft. In die Nacht hinein nimmt dann der Lärmpegel selbstredend ab, der Enthusiasmus für die Sache bleibt aber stets hoch. Am Schluss gewinnen die Affeltrangener gegen die Märwiler mit 368:293 Körben. Doch das soll nicht im Vordergrund stehen. Hauptsache ist, man ist bei einem neuartigen Battle dabei; Fortsetzung folgt (vielleicht).