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5000 Menüs gehen in Bussnang jedes Jahr auf Achse

Der Mahlzeitendienst des Alterszentrums hatte diese Saison deutlich mehr zu tun als vergangenen Jahr. Die Fahrerinnen und Fahrer erledigen den Dienst in Freiwilligenarbeit.
Küchenchef Daniel Zimmermann mit seiner Küchencrew und den Mahlzeitenfahrerinnen und -fahrern. (Bild: PD)

Küchenchef Daniel Zimmermann mit seiner Küchencrew und den Mahlzeitenfahrerinnen und -fahrern. (Bild: PD)

(red) Die Fahrerinnen und Fahrer des Spitex Verein Thur-Seerücken verteilen täglich Mahlzeiten in fünf Gemeinden. Suppe, Hauptgericht und Dessert werden unter der verantwortlichen Leitung von Küchenchef Daniel Zimmermann im Alterszentrum Bussnang zubereitet und in speziellen, wiederverwendbaren Boxen durch die freiwilligen Helferinnen und Helfer verteilt.

«Sie haben heute die Gelegenheit, das Essen quasi an der Quelle zu geniessen», sagt Zentrumsleiterin Irene Heggli anlässlich des Treffens mit 25 Bezügern und einem Dutzend Fahrerinnen und Fahrer mitte November. Sie zeigt sich zufrieden damit, dass die Anzahl Mahlzeiten seit 2015 kontinuierlich steigen und man auch dieses Jahr gut unterwegs ist.

«Wenn wir im Dezember etwa gleich viele Mahlzeiten wie im Vorjahr zubereiten dürfen, werden wir dieses Jahr die Schallgrenze von 5000 Mahlzeiten überschreiten»

sagt Heggli. Sie betont, dass alle Mahlzeiten vitaminreich seien und aus saisongerechten Nahrungsmitteln hergestellt werden, die von lokalen Lieferanten stammten.

Essen und kleinere Handwerksdienste

Als Mahlzeitenfahrer am längsten dabei, nämlich 16 Jahre, ist der 84-jährige pensionierte SBB-Stationsbeamte Albert Schmid aus Märstetten. In dieser langen Zeit legte er als Mahlzeitenfahrer beim Spitex Verein Thur-Seerücken über 55000 Kilometer mit seinem privaten PW zurück.

«Ein Kollege vom Ottenberg hat mich vor 16 Jahren motiviert, diese ehrenamtliche Tätigkeit zu übernehmen. Inzwischen habe ich im Rahmen von 1129 Fahrten über 12000 Mahlzeiten ausgeliefert»

sagt Schmid. Ihm mache die Aufgabe nach wie vor Freude und auch seine Klienten seien dafür dankbar. «Oft bleibt auch Zeit für einen kleinen Schwatz oder eine Handreichung, wie beispielsweise das Auswechseln einer Sicherung», sagt Schmid. (red)

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