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500 Unterschriften gegen die Handy-Antenne in Märstetten

Gestern haben die Initianten ihre Sammeleinsprache bei der Gemeinde Märstetten deponiert. Der Rücklauf war besser als erwartet.
Sabrina Bächi
Tobias Arni übergibt die rund 500 Unterschriften dem Märstetter Gemeindepräsidenten Jürg Schumacher. (Bild: Donato Caspari)

Tobias Arni übergibt die rund 500 Unterschriften dem Märstetter Gemeindepräsidenten Jürg Schumacher. (Bild: Donato Caspari)

Pünktlich zum Ende der öffentlichen Auflage konnte die Sammelklage gegen die Handyantenne bei der Druckerei Hess der Gemeinde Märstetten übergeben werden. Insgesamt über 500 Unterschriften sind bei den fünf Familien eingegangen, welche das Projekt initiierten (unsere Zeitung berichtete).

Charlotte Hess-Stampfli ist positiv überrascht von den vielen Unterschriften. «Wir dachten, dass wir etwa 300 erhalten, dass es so viele sind, freut uns natürlich – es zeigt, dass es einen Nerv getroffen hat», sagt sie. Das Thema werde kontrovers diskutiert im Dorf, sie hätte aber mehrheitlich Positives gehört. «Viele haben sich bedankt, weil niemand davon wusste, dass es eine Handyantenne geben soll.» Falls die Einsprache abgelehnt wird, würden sie den rechtlichen Weg beschreiten, sagt Hess-Stampfli.

Jürg Schumacher, Präsident der Gemeinde Märstetten, hat die Einsprache nun entgegen genommen. «Ich bewundere, wie schnell die Sammler ihre Unterschriften zusammenhatten», sagt er. Für den Gemeinderat sei dies «im Moment ein reiner Verwaltungsakt», sagt er. Die Bauverwaltung wird die Einsprache prüfen. «Salt muss entscheiden, ob sie das Vorhaben weiter verfolgen», sagt Schumacher.

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