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33'204 stationär behandelte Patienten: St.Galler Spitalverbunde präsentieren ein Minus von 4,3 Millionen Franken

Die vier St.Galler Spitalverbunde haben ihre Halbjahreszahlen präsentiert. Das Gruppenergebnis beträgt minus 4,3 Millionen Franken.
Der Rückgang der stationären Frequenzen würde in weiten Teilen den budgetierten Erwartungen entsprechen, schreiben die Spitalverbunde in einer Mitteilung. (Bild: Michel Canonica)

Der Rückgang der stationären Frequenzen würde in weiten Teilen den budgetierten Erwartungen entsprechen, schreiben die Spitalverbunde in einer Mitteilung. (Bild: Michel Canonica)

(tn) Mit 33'206 stationären Patientinnen und Patienten haben die St.Galler Spitäler rund 3 Prozent weniger stationäre Fälle behandelt als in der Vorjahresperiode, schreibt der Verwaltungsrat der Spitalverbunde des Kantons St.Gallen in einer Medienmitteilung. Demgegenüber hätten die ambulanten Besuche im ersten Halbjahr 2019 kantonsweit um 1,9 Prozent zugenommen, zum Teil bedingt durch «ambulant vor stationär».

Die vier Spitalverbunde des Kantons St.Gallen präsentieren folgende Halbjahresergebnisse und Prognosen bis Ende 2019:

(Quelle: Spitalverbunde St.Gallen)

(Quelle: Spitalverbunde St.Gallen)

Der Rückgang der stationären Frequenzen entspreche in weiten Teilen den budgetierten Erwartungen und bilde somit teilweise die vom Bund verordnete Verlagerung einzelner Eingriffe in den ambulanten Bereich ab.

Den Erwartungen entsprechend

«Das Gruppenergebnis fällt zwar insgesamt besser aus als budgetiert, ist aber in erster Linie auf einen deutlich besseren Abschluss des Kantonsspitals St.Gallen (KSSG) zurückzuführen», heisst es in der Mitteilung weiter. Das bessere Resultat des KSSG wiederum sei im Wesentlichen auf einen höheren Casemix-Index* (CMI) zurückzuführen.


*Der Case Mix Index beschreibt für einen bestimmten Zeitraum die durchschnittliche Schwere der Patientenfälle gemessen an einer Skala, die dem Gesamt-Ressourcenaufwand entspricht. Er stellt ein Maß für den relativen ökonomischen Ressourcenaufwand aller behandelten Krankenhausfälle dar.


Nachdem der CMI im Jahr 2018 überproportional angestiegen sei, bestätige sich der Trend im laufenden Jahr zu einer weiteren Erhöhung. Die regionalen Spitalverbunde hätten hingegen im ersten Halbjahr 2019 einen CMI-Rückgang gegenüber 2018 verzeichnen müssen, was sich direkt auf der Ertragsseite ausgewirkt habe.

«Die Erwartung per Ende 2019 zeigt auf, dass alle vier Spitalverbunde mit einem Minus abschliessen werden», heisst es im Communiqué. Noch ungewiss sei dabei der ganzjährige Verlauf des Verlagerungseffektes ambulant vor stationär. Die EBITDA-Marge der einzelnen Spitalverbunde entwickelt sich unterschiedlich. Die Marge der Gruppe der St.Galler Spitäler bewege sich insgesamt im Rahmen der Erwartungen, liege aber nach wie vor deutlich unter den vom Eigentümer (Kanton St.Gallen) geforderten 10 Prozent.

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