2000 Besucher in der Arboner Kunstausstellung «Geiler Block»

48 Künstler und Künsterlinnen konnten dort im August ihre Werke zeigen. Es gab mehrere Führungen, auch von zwei Regierungsräten. Den Galeristen Jordanis Theodoridis freuts.

Alessa Sprinz
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Die Ausstellung «Geiler Block» war vom 7. bis 30. August im Arboner ZiK-Gebäude zu sehen. Die Ausstellung bot Platz für 48 Einzelausstellungen von Künstlern und Künstlerinnen aus der Ostschweiz. Jordanis Theodoridis, Galerist aus Eschlikon, hat die Ausstellung gemeinsam mit dem Galeristen Werner Widmer und der Künstlerin Anita Zimmermann organisiert.

Jordanis Theodoridis, Sie haben die Ausstellung «Geiler Block» mitorganisiert. Wie ist es gelaufen?

Jordanis Theodoridis: Sehr gut. Wir sind sehr zufrieden, aus verschiedenen Gründen. Wir hatten neun Führungen von Kuratoren und Kunstvermittlern. Es gab auch «Schnörkel». Dabei erzählten Prominente etwas Persönliches von sich. Das waren zum Beispiel die Regierungsräte Fredy Fässler und Susanne Hartmann oder der Stiftsbibliothekar von St.Gallen.

Jordanis Theodoridis, Galerist und Mitorganisator «Geiler Block»

Jordanis Theodoridis, Galerist und Mitorganisator «Geiler Block»

Bild: Andrea Stalder

Aus welchen Gründen sind Sie zufrieden?

Einerseits wegen der Besucherzahlen. Ausserdem kam ein sehr gutes Fachpublikum, das auch eingekauft hat. Wir hoffen, dass es dadurch zu einer gewissen Nachhaltigkeit kommt. Die Künstler werden hoffentlich zu Ausstellungen eingeladen.

Wie viele Besucher sind an die Ausstellung gekommen?

An den insgesamt vier Wochenenden sind über 2000 Besucher gekommen.

Wie sind Sie auf den Block im ZiK-Areal aufmerksam geworden?

Wir reden ja mit den Leuten. Die erzählen uns dann von einem Block. Dieser wurde uns von der Eigentümerschaft angeboten, und wir fanden ihn perfekt für die Ausstellung. Der Block hier ist also sozusagen zu uns gekommen.

Was hat Ihnen während dieser vier Wochenenden am besten gefallen?

Das Schönste war die Begeisterung und die Vielfalt der Besucher. Sie haben eine sehr grosse Freude, aber auch Dankbarkeit gezeigt. Dankbarkeit, dass es so etwas überhaupt gibt.

Wird es eine solche Ausstellung wieder geben, vielleicht an einem anderen Ort?

Ja. Es ist die Idee des «Geilen Blocks», dass Künstler und Künstlerinnen aus der Ostschweiz Möglichkeiten gegeben werden, ihre Arbeiten zu präsentieren.