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1500 Lehrer in Weinfelden: Weiterbildungskurse swch sind gestartet

Am Montag ist der Startschuss für die Kurse von Schule und Weiterbildung Schweiz gefallen. 1500 Lehrpersonen wollen in den nächsten zwei Wochen Neues für ihren Schulalltag kennen lernen.
Sabrina Bächi
In der Weitsicht in Märstetten bauen die Kursteilnehmer einen Kompositbogen. Nur eines von 108 Kursangeboten. (Bild: Reto Martin)

In der Weitsicht in Märstetten bauen die Kursteilnehmer einen Kompositbogen. Nur eines von 108 Kursangeboten. (Bild: Reto Martin)

Endlich Sommerferien – endlich ausschlafen. Falsch. Die Weinfelderinnen und Weinfelder im Ortszentrum sind am Montagmorgen mit den Klängen des Popchors geweckt worden. Und das nur, weil Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz ihre Ferien in Weinfelden geniessen wollen und sich, anstatt am Strand zu sonnen, lieber ihren Kopf zum Glühen bringen.

Schule und Weiterbildung Schweiz (swch) führt zum 127. Mal ihre Kurse in den Sommerferien durch. Jedes Jahr in einer anderen Stadt. Zum vierten Mal im Kanton Thurgau. Zur Eröffnung fanden sich nicht nur der Weinfelder Gemeindepräsident Max Vögeli und der höchste Lehrer, Beat Brüllmann, Leiter des Amts für Volksschulen, sondern auch Regierungsrätin Monika Knill auf dem Marktplatz ein.

Katalog mit 108 Kursen

Auch die Präsidentin von swch, Andrea Biner, heisst die Lehrer in der Bildungshauptstadt Weinfelden willkommen. «Wertvoll soll der Output dieser Tage sein», sagt sie. Wertvoll für den Unterricht, für die Lehrperson und im Endeffekt auch für die Schüler. «Die Kurse bauen auf der eigenverantwortlichen Weiterbildung auf», sagt Jana Baumgartner, Co-Geschäftsleiterin vom swch. «Es soll für alle etwas dabei haben. Interessantes, Neues aber auch Bewährtes findet sich im Katalog der rund 108 Kurse.»

Das Programm basiere auf vier Säulen. Zum einen soll es zeitgemäss bildend sein, zum anderen aber auch praxisnah. «Der Kurs soll als Vorbereitung für den Unterricht dienen», sagt Baumgartner. Weiter geht es um den Gedanken der Vernetzung mit anderen Lehrpersonen und nicht zuletzt auch um die Nachhaltigkeit. «Das Ziel ist die Stärkung der fachlichen Bildung.»

Angebote sind offen für alle

Die 1500 Teilnehmer sind hauptsächlich Lehrerinnen und Lehrer aus der Primarstufe. Grundsätzlich ist das Angebot jedoch für jedermann offen. So kommen auch Kindergartenlehrpersonen, Berufsschullehrer oder Heilpädagogen an den swch. Die meisten Teilnehmer sind zwischen 35 und 55 Jahre alt.

«Das Bedürfnis für die Weiterbildung ist bei einer Person, die erst kürzlich die Ausbildung abgeschlossen hat, noch nicht so gross. Aber wir sorgen mit einem abwechslungsreichen Programm dafür, dass wir auch jüngere Personen ansprechen», gibt Baumgartner zu bedenken. Auch das Rahmenprogramm mit Führungen, Ausstellungen und der Bar im Haffterkeller soll für Jung und Alt attraktiv sein.

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