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150 Jahre Seelinie: Sonderausstellung im Museum am Hafen in Romanshorn eröffnet

Im Museum am Hafen wurde die Sonderausstellung zum 150-jährigen Jubiläum der Seelinie und des Trajektverkehrs eröffnet. Die Besucherinnen und Besucher können während vier Monaten in die Geschichte und Moderne eintauchen.
Markus Bösch
Die Eröffnung der Sonderausstellung stiess auf grosses Interesse (Markus Bösch)

Die Eröffnung der Sonderausstellung stiess auf grosses Interesse (Markus Bösch)

Vier Themen – vier Bereiche: Das Ortsmuseum am Hafen in Romanshorn hat fürs Jubiläum eine Sonderausstellung eingerichtet. Gestern Abend wurde sie eröffnet, musikalisch umrahmt vom Saxofonquartett McMoj.

Mit Illustrationen, alten Bildern und alten Texten hat Hermann Roth verschiedene Zeitzeugen zur historischen Seelinie, zum seinerzeitigen „Wettlauf an den Bodensee“, zusammengestellt. «Ebenso eindrücklich sind die Zahlen zur heutigen Seelinie, die von der SBB-Tochter Thurbo betrieben wird. Zum Beispiel das 640 km grosse Streckennetz», sagt Ruedi Meier. „Auf 32 Ausstellungstafeln erzählen Billette Geschichten der historischen Eisenbahnstrecke. Eindrücklich sind auch die Frachtbriefe“, erklärt Otto Bauer, der etwa eine Viertelmillion Kartonbillette sein eigen nennt. Zu sehen gibt es im weiteren Modelle und Fotos von Rollmaterial, die auf der Seelinie eingesetzt wurden. Zusammengestellt hat diesen Teil Harry Trösch.

Mit einem seeumspannenden Fest werden die Seelinie und der ehemalige Trajektverkehr gefeiert. «Mit den insgesamt sieben Festorten wollen wir das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und gleichzeitig einen starken Auftritt des öffentlichen Verkehrs zeigen“, sagte Jörg Brack. Er ist der Präsident des Organisationskomitees und war dies auch schon vor 25 Jahren. Für ihn ist klar: Da muss man ganz einfach dabei sein – wenn zum Beispiel am Samstag um 10 Uhr ein Doppelstock-Zug auf den Namen «Romanshorn» getauft wird oder um 11.55 Uhr die Eventfähre nach Lindau ablegt. Der Patronatspräsident Claudius Graf stimmt ihm zu und sagt: «Es ist zudem ausserordentlich, dass an einem Tag gleich zwei Sonderbriefmarken für einen Ort herausgegeben werden.»

Bis 1. September zu sehen

Das Museum am Hafen ist am kommenden Festwochenende von 10 bis 17 Uhr offen. Danach ist die Ausstellung bis zum 1. September jeweils am Sonntagnachmittag von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

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