Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

150-Jahre-Seelinie: Die Post präsentiert zwei Sonderbriefmarken

Am Wochenende feiert die Bevölkerung das 150-Jahr-Jubiläum der Seelinie und des Trajektverkehrs. Zum Geburtstag gibt’s zwei Briefmarken. Beim Sujet spielt die Hafenstadt Romanshorn eine Rolle.
Sheila Eggmann
Zeigen die neuen Marken: Gestalter Willi Spirig und Bernhard Kallen von der Post.(Bild: Sheila Eggmann)

Zeigen die neuen Marken: Gestalter Willi Spirig und Bernhard Kallen von der Post.
(Bild: Sheila Eggmann)

«Die Briefmarke ist wahrscheinlich das emotionalste Stück der Post», sagt Bernhard Kallen, Leiter Produktmanagement und Philatelie der Schweizerischen Post. Er präsentierte gestern die beiden Sonderbriefmarken, die zum 150-jährigen Bestehen der Seelinie und des Trajekts, also dem Transport von Eisenbahnwagen auf dem Wasser, entworfen wurden. Bernhard Kallen sagt weiter:

«Die Post und die Seelinie haben vieles gemeinsam, denn beide verbinden Menschen.»

Aussergewöhnlich sei, dass für das Jubiläum gleich zwei Marken gestaltet wurden. Einerseits eine 1-Franken-Marke, mit der schweizweit Briefe versendet werden können. Andererseits eine 1.50-Franken-Marke, die eine Botschaft bis nach Deutschland transportieren kann. «Das passt gut zum Jubiläum», sagt Kallen.

Bahnhof Romanshorn im Hintergrund

Die 1-Franken-Sondermarke zeigt eine mit sechs Eisenbahnwaggons beladene Trajektfähre, wie es sie heute nicht mehr gibt. «Es ist schön, dass die Post mit einer historisch richtigen und grafisch gelungenen Marke an dieses Ereignis erinnert», bedankt sich Claudius Graf-Schelling, Präsident des Patronatskomitees und ehemaliger Thurgauer Regierungsrat.

Auf der 1.50-Franken-Marke ist eine der drei Fähren zu sehen, die heute Autos von Romanshorn über den See nach Friedrichshafen transportieren. Im Hintergrund ist der Bahnhof Romanshorn und ein Thurbo-Zug zu erkennen. «Die knappe Fläche war eine Herausforderung für die Gestaltung, doch es ist ein kleines Stück Kunst entstanden», sagt Bernhard Kallen.

Improvisieren wegen des Wetters

Am Jubiläumswochenende ist Regen angesagt. Werner Fritschi, OK-Mitglied, betont, dass sich ein Besuch trotzdem lohnt: «Wir haben improvisiert. Neu werden wir auf der Fähre ein doppelstöckiges Postauto und einen alten Saurer VBZ-Bus mitführen.» So hätten die Besucher mehr geschützte Plätze. Ausserdem seien sie eine zusätzliche Attraktion: «Die Bilder, die man von ihnen machen kann, sind einmalig.»

Was halten Besucher von den Briefmarken?

«Die Briefmarken sind sehr ästhetisch geworden. Sie erinnern mit den beiden Sujets an ein wichtiges Stück Geschichte der Stadt Romanshorn», sagt Talina Fischer aus Amriswil, die der Präsentation beiwohnte. Oskar Steinmann, Philatelist aus Zürich, sieht dies genauso, und er ist mit den Briefmarken zufrieden. «Es ist interessant, den Hintergründen dieser Briefmarken nachzugehen.» Es sei schade, dass Briefmarken heutzutage an Bedeutung und die Philatelie damit an Beachtung verliere. Auch Carmela Lüchinger aus St. Gallen gefällt der «Sprung» von Alt zu Neu, und sie lobt die perfekte Umsetzung. «Es ist sofort erkennbar, was der Künstler auf den Marken darstellt.» Lüchinger ist aber nicht nur von den Briefmarken begeistert. Interessant seien auch die Ansprachen von Bernard Kallen und Claudius Graf-Schelling gewesen.
Gestalter aus Rorschach, Willi Spirig, signiert seine Werke am Samstag von 14 bis 16 Uhr im Hafen Romanshorn. (pas)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.