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1000 Kilometer für den guten Zweck

Jolanda Eichenberger wandert während zweier Monate von Wien zurück an ihren Wohnort. Mit dem Projekt sammelt sie Geld für das Jugendprojekt Rokj.
Mario Testa
Jolanda Eichenberger, der Rokj-Delegierte Roman Brülisauer, die beiden Projekt-Patinnen Brigitte Kaufmann und Gabi Badertscher sowie Toni Kempf, Präsident des Rotary-Clubs Oberthurgau. (Bild: Mario Testa)

Jolanda Eichenberger, der Rokj-Delegierte Roman Brülisauer, die beiden Projekt-Patinnen Brigitte Kaufmann und Gabi Badertscher sowie Toni Kempf, Präsident des Rotary-Clubs Oberthurgau. (Bild: Mario Testa)

«Ich habe die Schuhe frisch besohlen lassen, sie sind super eingelaufen», sagt Jolande Eichenberger. Die vergangenen zehn Jahre arbeitete sie bei der EKT, zuerst als Finanzchefin, die vergangenen fünf Jahre als CEO. Nun hat sie ihren Job gekündigt und nimmt sich eine zweimonatige Auszeit, wenn auch nicht zum entspannen. Sie wandert in dieser Zeit den Nordalpenweg von Perchtoldsdorf bei Wien zurück an ihren Wohnort Schönholzerswilen.

«Ich will mir mit der Wanderung einen Traum erfüllen – aber nicht nur mir, deshalb kam ich auf die Idee der Spendenwanderung.»

Das sagt Eichenberger. Sie sucht Sponsoren, die sie bei ihrer Wanderung pro Etappe oder pro Kilometer mit einem Geldbetrag unterstützen. «Mit dem Geld unterstütze ich das Rokj, die Jugendhilfe der Rotarier.»

Dauereinsatz für Kinder aus armen Familien

Rotarier zu sein, sei eine Verpflichtung, der Gemeinschaft zu dienen, sagt Brigitte Kaufmann. Sie ist Projektpatin und wird mit Gabi Badertscher die Wanderin aus der Distanz entlasten und ihr zur Seite stehen. «Normalerweise machen Rotarier ehrenamtliche Tätigkeiten in der Freizeit. Jolanda will dies durchbrechen und zwei ganze Monate rotarisch nutzen. Das hatten wir noch nie.»

Mit den Sponsoreinnahmen wird Jolanda Eichenberger das Projekt Rokj unterstützen. «Wir bieten mit dem Projekt Chancengleichheit auch für Kinder aus ärmeren Familien», erklärt der Rokj-Delegierte Roman Brülisauer.

«Kein Kind soll im Abseits stehen, nur weil das Geld in der Familie fehlt. Sei es in der Bildung, Freizeit oder Gesundheit. Deshalb unterstützen wir sie.»

Am Montag wandert Jolanda Eichenberger los in Wien. Täglich wird sie auf der Website über ihre Erfahrungen berichten. «Ich bin gespannt wie weit mich meine Seele und die Füsse tragen», sagt sie.

Lesen Sie Jolanda Eichenbergers Erfahrungen unter:
www.traeume-erfuellen.ch

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