0:3 - Volley Amriswil kassiert auf Korsika eine Klatsche

Im Hinspiel der CEV-Cup-Sechzehntelfinals verlieren die NLA-Volleyballer aus dem Thurgau gegen GFC Ajaccio 0:3. Der in der Schweizer Meisterschaft noch unbesiegte Leader kommt dabei nicht einmal in die Nähe eines Satzgewinns.

Matthias Hafen aus Ajaccio
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Die Amriswiler (weiss) waren gegen Ajaccio von Anfang an auf verlorenem Posten.

Die Amriswiler (weiss) waren gegen Ajaccio von Anfang an auf verlorenem Posten.

PD/GFC Ajaccio

Die dritte Reise nach Korsika innert vier Jahren endete für Volley Amriswil am Dienstagabend mit einer Kanterniederlage. Der in dieser Saison noch unbesiegte Leader der NLA zeigte sich beim 0:3 (20:25, 14:25, 21:25) im Sechzehntelfinal-Hinspiel des CEV-Cup in Ajaccio nicht auf der Höhe. Thomas Zass, Bogdan Olefir, Georg Escher und die Einwechslung von Passeur Matt Yashimoto zu Beginn des dritten Satzes sorgten zwischendurch zwar für Lichtblicke. Die Thurgauer bekundeten aber generell Mühe in der Annahme, was zu einem unsauberen Angriffsaufbau führte. Es zeigte sich auch, dass GFC Ajaccio, Tabellensechster der französischen Liga, trotz Halbierung seines Budgets noch immer über ein Starensemble verfügt im Vergleich zu Amriswil. Im Rückspiel in einer Woche, am Mittwoch, 18. Dezember, um 19 Uhr im Tellenfeld, braucht Amriswil einen 3:0- oder 3:1-Sieg, um einen Entscheidungssatz, den sogenannten Golden Set, zu erzwingen. Bereits 2016/17 und 2017/18 (beide Male im Achtelfinal) war Amriswil im europäischen CEV-Cup an Ajaccio gescheitert.

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