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0:3 gegen Winterthur: Der HC Thurgau hofft vergebens auf die Erlösung

Der HC Thurgau bestimmt auswärts gegen Winterthur das Spiel, bringt aber den Puck nicht im gegnerischen Tor unter. Damit rutscht die Mannschaft von Trainer Stephan Mair nach drei Runden in den Tabellenkeller der Swiss League.
Matthias Hafen aus Winterthur
Thurgaus Goalie Janick Schwendener verbrachte in Winterthur einen vergleichsweise ruhigen Abend, musste am Ende aber trotzdem als Verlierer vom Eis. (Bild: Mario Gaccioli, Kreuzlingen, 18. August 2019)

Thurgaus Goalie Janick Schwendener verbrachte in Winterthur einen vergleichsweise ruhigen Abend, musste am Ende aber trotzdem als Verlierer vom Eis. (Bild: Mario Gaccioli, Kreuzlingen, 18. August 2019)

Das Bild in der 48. Minute sprach Bände. Thurgaus Captain Patrick Parati sass auf seinem Hintern im Goaliekreis, verwarf die Hände, war frustriert. Über zwei Drittel lang hatte der HCT in Winterthur auf ein Tor gespielt. Doch der erste und entscheidende Treffer gelang den Zürchern. Jari Allevi traf in Überzahl zum 1:0, indem er ein Gewusel vor dem Thurgauer Tor ausnutzte. Allevi nutzte im Schlussdrittel die erst zweite Strafe gegen den HCT aus. Die Thurgauer Gäste hatten zuvor fünf Überzahlsituationen verstreichen lassen, ohne einen Treffer zu erzielen – 71 Sekunden lang hatten sie gar mit zwei Mann mehr auf dem Eis gestanden. Man konnte Paratis Frust nachvollziehen.

Denn die Thurgauer besiegten sich an diesem Abend selbst. Torschüsse hatten sie deutlich mehr als Winterthur: 14:2 im ersten Drittel, 14:5 im zweiten und 11:12 im dritten. Doch wieder einmal tut sich der HCT enorm schwer mit dem Toreschiessen. Die überwunden geglaubte Problematik scheint sich mit dem Abgang von Topskorer Michael Loosli in dieser Saison wieder zu verschärfen.

Schüsse alleine sind nur die halbe Wahrheit

Wie schon auswärts gegen Sierre hatte der HC Thurgau in Winterthur zwar deutlich mehr vom Spiel, wirklich gefährliche Torchancen erspielten sich die Gäste aber nicht. In den torlosen 47 Minuten kam Winterthurs Neuzuzug Thibaut Monnet dem 1:0 mit einem Lattenschuss am nächsten. Und am Ende stand Winterthurs Goalie Tim Guggisberg zwar zurecht als Mann des Spiels da, die Partie seines Lebens musste der frühere ZSC-Junior dafür aber nicht abliefern. Seine teils starken Paraden reichten jedoch, um die offensiv harmlosen Thurgauer zur Verzweiflung zu bringen. Hinten konnte der Mannschaft von Trainer Stephan Mair nicht viel vorgeworfen werden. Drei Strafen in 60 Minuten sind okay, an der defensiven Disziplin mangelte er den Gästen sicher nicht.

Doch wer einen solchen Aufwand betreibt und damit keine Tore erzielt, der muss sich nicht wundern, wenn er plötzlich Gegentreffer kassiert. Und weil der HCT auch nach dem 0:1 den Kippschalter nicht fand, führte ein Winterthurer Konter durch Tim Wieser in der 53. Minute zum 0:2. Nach einem öffnenden Pass von Uinter Guerra war der Torschütze solo auf Thurgaus Goalie Janick Schwendener losgezogen.

Jetzt führen nur Tore aus dem Tabellenkeller

Im Sektor der HCT-Fans hatte alles Hoffen auf eine Erlösung nichts gebracht. Am Ende ging der HC Thurgau gegen einen bescheidenen EHC Winterthur 0:3 unter. Thurgau fiel mit der Auswärtsniederlage unter den Trennstrich. Will Mairs Equipe wieder von dort wegkommen, ist sie dringend auf Tore angewiesen – schon am Samstag um 20 Uhr zu Hause gegen Langenthal.

Winterthur – Thurgau 3:0 (0:0, 0:0, 3:0)

Zielbau-Arena – 907 Zuschauer – SR Hungerbühler/Potocan, Nater/Bichsel.
Tore: 48. Allevi (Ausschluss Seiler) 1:0. 53. Wieser (Guerra, Diem) 2:0. 60. (59:18) Bozon 3:0 (ins leere Tor).
Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Winterthur, 3-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Winterthur: Guggisberg; Kobach, Roos; Küng, Guerra; Pozzorini, Hänggi; Blaser; Brace, Torquato, Bleiker; Lazarevs, Alihodzic, Allevi; Bozon, Hess, Monnet; Wieser, Diem, Zahner; Silvio Schmutz.
Thurgau: Schwendener; Parati, Seiler; Wildhaber, Dufner; Collenberg, Steinauer; Scheidegger; Loosli, Connor Jones, Kellen Jones; Merola, Rundqvist, Altorfer; Hobi, Rehak, Hollenstein; Moser, Niedermaier, Frei; Zanzi.
Bemerkungen: Winterthur ohne Homberger (verletzt), Forrer, Sigg und Raggi (alle überzählig). Thurgau ohne Brändli, Fechtig, Kellenberger, Moosmann, Huber (alle verletzt) und Engeler (überzählig). – 24. Monnet Latenschuss.

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