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KREUZLINGEN: Nächtlicher Brand - zwei Menschen im Spital

In der Nacht auf Montag hat die Feuerwehr Kreuzlingen zu einem Brand an der Bächlistrasse ausrücken müssen. Bei mehreren Personen bestand Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung.
Die Kreuzlinger Feuerwehr im Einsatz. (Bild: pd)

Die Kreuzlinger Feuerwehr im Einsatz. (Bild: pd)

Früh morgens, etwa um halb 3 Uhr, wurde die Kreuzlinger Feuerwehr zu einem Brand an der Bächlistrasse gerufen. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss Stock war ein Feuer ausgebrochen.

Gemäss Feuerwehrkommandant Kurt Affolter drang Rauch aus den Fenstern. Gemeinsam mit der Kantonspolizei wurden rund 25 Bewohner der Liegenschaft Bächlistrasse 20/22 evakuiert. Mit der Autodrehleiter holten die Feuerwehrleute zwei ältere Frauen und eine jüngere Person vom Balkon. Bei einer Wohnung musste eine Tür aufgebrochen werden, weil unklar war, ob jemand zu Hause war. Der Bewohner war jedoch bereits bei der Arbeit.

Der 60-jährige Wohnungsmieter sowie eine 72-jährige Hausbewohnerin mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau auf mehrere 10'000 Franken, die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die evakuierten Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Für die Löscharbeiten setzte die Feuerwehr drei Druckleitungen unter Atemschutz ein. Mit einem Lüfter wurde das Treppenhaus rauchfrei gemacht. Neben der Kantonspolizei Thurgau, dem Brandermittlungsdienst und dem Rettungsdienst stand auch die Staatsanwaltschaft im Einsatz.

Die Feuerwehr nähert sich der betroffenen Wohnung. (Bild: pd)

Die Feuerwehr nähert sich der betroffenen Wohnung. (Bild: pd)

Es standen rund 60 Feuerwehrleute im Einsatz bis etwa um halb sechs Uhr. Über die Brandursache ist bis jetzt noch nichts bekannt. Die meisten Bewohner der Liegenschaft konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Feuerwehr hatte entsprechende Messungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass dies ungefährlich war. Zwei Personen können vorläufig bei Verwandten unterkommen. Notunterkünfte mussten keine bereitgestellt werden, berichtet Feuerwehrkommandant Kurt Affolter. (ubr)

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