Kostbares Wasser auf 2574 Metern

Der Kampf der SAC-Sektion Rorschach gegen den Wassermangel in der Fornohütte an der Grenze vom Oberengadin ins Bergell hat ein Ende: Freiwillige des Alpenclubs bauten zwei Wassertanks ein und ersetzten einen defekten Warmwasserboiler.

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Bild: SAC Rorschach

Bild: SAC Rorschach

Der Kampf der SAC-Sektion Rorschach gegen den Wassermangel in der Fornohütte an der Grenze vom Oberengadin ins Bergell hat ein Ende: Freiwillige des Alpenclubs bauten zwei Wassertanks ein und ersetzten einen defekten Warmwasserboiler. Damit ist in der Hütte auf 2574 Metern über Meer mit 100 Plätzen nun die ganzjährige Versorgung mit Wasser sichergestellt. Wegen des Klimawandels und Gletscherschwunds mussten in den letzten Jahren stets neue Quellen gesucht werden.

Zuletzt floss das Wasser in einer teilweise unterirdisch verlegten Leitung in einen 15 000 Liter umfassenden Tank. Die Leitung fror im Winter ein, was bei den Gästen zu teilweise heftiger Kritik führte. Neu stehen 50 Meter von der Hütte entfernt zwei doppelwandige, unterirdische Kunststoff-Speichertanks à 11 000 Liter bereit, die im Sommer gefüllt und versiegelt werden. (red.)