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KONSTANZ: 100 Polizisten im Einsatz wegen Amok-Alarm

Am Dienstagvormittag hat ein 39-jähriger Mann in Konstanz ein Jobcenter aufgesucht. Bei einem Streitgespräch mit einer Mitarbeiterin des Jobcenters zeigte er ein Messer. Nach dem Mittag konnte die Polizei den Tatverdächtigen fest.
Ein Mann zückte in einem Konstanzer Jobcenter ein Messer. (Symbolbild) (Bild: Susanne Basler)

Ein Mann zückte in einem Konstanzer Jobcenter ein Messer. (Symbolbild) (Bild: Susanne Basler)

Ein 39-jähriger Mann zückte am Dienstagvormittag in einem Konstanzer Jobcenter während eines Gesprächs mit einer Mitarbeiterin des Centers ein Messer. Die Mitarbeitern löste deshalb einen Amok-Alarm aus, wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilt. Daraufhin trat der Mann mit dem Fuss verärgert einen Stuhl um und verliess das Gebäude an der Konzilstrasse.

Polizei war mit 100 Beamten vor Ort

Durch den Amok-Alarm wurde die Polizei alamiert. Diese stand gemäss Mitteilung mit rund 100 Beamtinnen und Beamten sowie Rettungssanitätern im Einsatz. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, wo sich der Mann aufhielt, wurde das Jobcenter von Beamten systematisch durchsucht. Nachdem sichergestellt war, dass sich der Tatverdächtige nicht mehr in dem von der Polizei umstellten Gebäude aufhielt, wurde die Fahndung nach dem 39-Jährigen eingeleitet. Um die gut 60 Mitarbeiter und Besucher des Jobcenters zu betreuen, richteten der Rettungsdienst und die Polizei eine Betreuungsstelle im Stadtgarten ein. Die unmittelbar betroffene Mitarbeiterin wurde mit einem Schock ins Spital gebracht, konnte dieses aber bereits wieder verlassen.

Im Zuge der Fahndung gelang es der Polizei, den 39-Jährigen beim Verlassen eines Wohngebäudes festzunehmen. Er wehrte sich nicht. Aufgrund psychischer Auffälligkeiten wurde der Mann gemäss der Konstanzer Polizei in eine Fachklinik gebracht.

Der Täter wollte Geld für Kleider

Inzwischen konnte gemäss Mitteilung geklärt werden, warum der Mann ausrastete. Vor einigen Tagen hatte er die Mitarbeiterin des Centers um Geld für Kleider gebeten. Die Mitarbeiterin verweigerte die Unterstützung jedoch. Deshalb sendete der 39-Jährige am Montag eine Mail an seinen Ansprechspartner im Jobcenter und drohte mit Gewalt. Daraufhin wurde die Polizei informiert und weil mit dem Täter bereits ein weiterer Termin für den Donnerstag vereinbart war, stand eine sogenannte Gefährdenansprache bevor. Der Mann suchte jedoch schon am Dienstag das Jobcenter auf, in der Absicht seiner Forderung Nachdruch zu verleihen. Hierauf kam es zum Amok-Alarm. (pd/mha)

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