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KOMMENTAR: Und wer ist Kandidat?

Die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) war bisher nicht dafür bekannt, Ostschweizer Interessen geschlossen und strategisch geschickt zu vertreten. Umso begrüssenswerter ist die Offensive, die sie im Rahmen der Olma-Eröffnung lanciert. Die Spitzen der Bundesratsparteien sollen in der locker-feuchtfröhlichen Atmosphäre eingeseift werden, damit bei den nächsten Bundesratswahlen nichts mehr schiefgeht.
Einseifen, damit nichts mehr schiefgeht: Die Bundesratsparteien sollen auf Kurs gebracht werden. (Bild: PETER KLAUNZER (KEYSTONE))

Einseifen, damit nichts mehr schiefgeht: Die Bundesratsparteien sollen auf Kurs gebracht werden. (Bild: PETER KLAUNZER (KEYSTONE))

Die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) war bisher nicht dafür bekannt, Ostschweizer Interessen geschlossen und strategisch geschickt zu vertreten. Umso begrüssenswerter ist die Offensive, die sie im Rahmen der Olma-Eröffnung lanciert. Die Spitzen der Bundesratsparteien sollen in der locker-feuchtfröhlichen Atmosphäre eingeseift werden, damit bei den nächsten Bundesratswahlen nichts mehr schiefgeht. Zur Erinnerung: 2010 scheiterte Karin Keller-Sutter auch daran, dass unser Landesteil gespalten war und sich nicht einheitlich hinter ihre Kandidatur gestellt hatte.

Damit sich die Geschichte nicht wiederholt, braucht es aber mehr als eine Bratwurst-Offensive an der Olma. Gefragt sind Kandidatinnen und Kandidaten, die parteiübergreifend akzeptiert werden. Das ist die wahre Hausaufgabe der ORK. Einen Sitz zu fordern, ist gut und recht. Wichtiger wäre, frühzeitig zu sondieren, wer den Anspruch der Ostschweiz einlösen könnte. Ist es erneut FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter, die wohl nur nochmals antritt, wenn sie reelle Wahlchancen hat? Gibt es Alternativen zu ihr? Machen dieses Mal auch SP und SVP mit oder kochen diese lieber ein eigenes Süppchen? Die ORK hat über den Tag hinaus noch einiges zu tun.

Stefan Schmid
stefan.schmid@tagblatt.ch

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